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Team-Verstärkung zum Laubhüttenfest

 

Verstärken Sie das Team der ICEJ beim Laubhüttenfest!

Beim Laubhüttenfest mitzuarbeiten fordert auf vielfache Weise heraus – geistlich, körperlich und finanziell – doch die Belohnung, die Jesus verspricht, bleibt nicht aus. Sie werden ernten, was Sie in sein Königreich investieren.

Viele derer, die in den vergangenen Jahren als Helfer dabei waren, können den reichen Segen bezeugen, den sie durch ihren Liebesdienst geerntet haben. Wir vertrauen darauf, dass die Belohnung, die Gott denen versprochen hat, die Israel segnen, Ihnen in vollstem Maße zuteil wird. (1. Mose 12,3)

Zum Laubhüttenfest 2019 suchen wir noch dringend freiwillige Helfer, die das ICEJ-Team in Jerusalem bei der Umsetzung dieser großartigen Veranstaltung unterstützen. Wenn Sie als Feast-Team-Mitglied der ICEJ beim Laubhüttenfest 2019 dabei sein wollen und über gute Englisch-Kenntnisse verfügen, dann füllen Sie bitte so bald wie möglich unser Bewerbungsformular aus.

In den folgenden 3 Bereichen werden noch helfende Hände benötigt:
Ushering (Ordner), Resources (ICEJ-Shop) und Security (Sicherheitspersonal)

Die Aufgabenbeschreibung aller Bereiche finden Sie hier.

Anreise: 10. Oktober (für den Bereich Resources ggf. bereits 6. Oktober)
Abreise: 19. Oktober

Bitte beachten: Mitarbeiter müssen den ganzen gewählten Einsatzzeitraum zur Verfügung stehen.
Spätere Anreise oder frühere Abreise sind nicht möglich.

Voraussichtliche Kosten:

6. bis 19. Oktober (14 Tage):
4125 ILS (ca. 1.055€) /
Ehepaar p. P. 5965 ILS (ca. 1.525€)

10. bis 19. Oktober (10 Tage):
3280 ILS (ca. 840€) /
Ehepaar p. P. 4620 ILS (ca. 1.180€)

Preisschwankungen vorbehalten
(Stand Wechselkurs: 22.08.2019),
bei An- und Abflugzeiten an Feiertagen
oder am Schabbat Zusatzkosten möglich.

Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung enthalten eine Unterbringung in 3-/4-Bett-Zimmern bzw. DZ für Ehepaare sowie 2 Mahlzeiten am Tag und sind von der ICEJ bezuschusst. Der o.g. Restbetrag muss selbst getragen werden. Hin- und Rückflug sowie die Fahrt nach Jerusalem müssen selbst organisiert und finanziert werden.

Hinweis: Neue Team-Mitglieder müssen zusätzlich zum Bewerbungsformular ein aktuelles Foto (Kopf und Schultern) sowie eine Beurteilung von ihrem Pastor (auf Englisch!) einreichen.
Das Ausfüllen des Online-Formulars bedeutet keine automatische Annahme sondern die Bewerbung als Team-Mitglied beim Laubhüttenfest.

Mit diesem Artikel können Sie einen Blick hinter die Kulissen der ICEJ-Arbeit beim Laubhüttenfest werfen. Oder Sie lassen sich von unserem Videoclip zum Laubhüttenfest 2019 inspirieren.
 

 

Über das Laubhüttenfest

Kommen Sie mit einer der deutschen ICEJ-Reisen zum Laubhüttenfest 2019 nach Jerusalem! 

Seit Gründung der ICEJ im Jahr 1980 ist die christlichen Feier des Laubhüttenfestes, ein wichtiger und zentraler Bestandteil ihres Dienstes (Jesaja 40,1). Teilnehmer  kommen jedes Jahr aus über 80 Nationen, um Gott anzubeten und ihre Solidarität mit Israel zu demonstrieren. Das Laubhüttenfest der ICEJ ist das größte alljährlich stattfindende Tourismusevent in Israel.  Die Feier dieses Festes weist auf eine Zeit hin, in der sich die Worte des Propheten Sacharja erfüllen werden, wenn „die Nationen... jährlich heraufkommen, um anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten.“ (Sacharja 14,16)

Das christliche Laubhüttenfest findet während des jüdischen Sukkot-Festes statt. Es ist ein Fest der Freude, der Einheit, des Ausruhens, der Wiederherstellung und der Gemeinschaft. Nach der Tradition wird das Einbringen der Ernte gefeiert, der Beginn des Spätregens, sowie der Schutz und die Versorgung Gottes. Zu diesem Fest (bei dem auch Wasser vor dem Herrn ausgegossen wird), trat  Jesus im Tempel auf und rief: „Wen da dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift es sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.“ (Joh.7,37-38)

Während der mehrtägigen Konferenz gibt es Seminare, Predigten und Lobpreiskonzerte. Musik und Tanz zur Ehre Gottes prägen die abendlichen Festveranstaltungen. Ein besonderes Highlight ist der Abend für israelische Gäste.

Unabhängig von der politischen Lage kommen jedes Jahr rund 5000 Christen zum Laubhüttenfest nach Jerusalem, um ihre Verbundenheit und Solidarität mit Israel zu demonstrieren. Die Hauptveranstaltungen finden in der Pais Arena in Jerusalem statt.


Was geschieht auf dem Laubhüttenfest?

Das Fest beginnt mit einer Open-Air-Eröffnungsveranstaltung am Toten Meer. Während der restlichen Woche finden tägliche Seminare mit verschiedenen Referenten statt. Ein weites Spektrum von Themen wird angeboten, von geistlichen Themen über Sicherheitsfragen bis hin zu sozialen und wirtschaftlichen Aspekten des Lebens in Israel. Ausflüge zu Projekten der ICEJ-Sozialabteilung gehören ebenso zum Programm wie die Teilnahme am Jerusalem-Marsch.


Feiern Sie mit!

Kommen auch Sie dieses Jahr zum Laubhüttenfest nach Jerusalem! Zeigen Sie Ihre Solidarität mit Israel und dem jüdischen Volk und begegnen Sie Christen aus der ganzen Welt - ein unvergessliches Erlebnis wartet auf Sie!

Link zur ICEJ-Laubhüttenfest-Reise

Link zur Young Adults Feast Tour

Link zur Bestellung von Tickets für Individualreisende für die Laubhüttenfest-Feier

Link zur Mitarbeit als Feast Team Member

Link zu Infos zum Kinderdienst während der Laubhüttenfest-Feier

 

Link zu weiteren Informationen über die Laubhüttenfest-Feier 2019

A.J.'s Seite

A.J.'s Club  

AJ
Kids Feast
AJ Club
AJ
AJ

6-12 Jährige
Findet statt während der Fest-Veranstaltungen im BHU

Israel ist mehr als alte Steine, historische Stätten und Falafeln
– es ist ein Ort, der das Leben aktiv beeindruckt, wo Jung und Alt Gottes
unveränderlichen Plänen in einer sich schnell verändernden Welt real begreifen können.

Kinder sind nicht die Leiter von Morgen – Sie sind die Leiter von heute!
Wir ziehen eine Generation von Computer- und medienerfahrenen jungen
Leuten heran, die das Know-How und die Leidenschaft haben, die Welt zu
verändern – und die damit sofort anfangen.

Die ICEJ möchte Gottes unveränderliche Pläne und Ziele für Israel
an die jüngere Generation weitergeben und sie ausrüsten und freigeben,
um die Erfüllung zu sehen.

A.J.'s Club ist eine aktive Erfahrung für Kinder im Alter von 6-12, die zum
Laubhüttenfest kommen, um an 9 abgeschlossenen Einheiten teilzunehmen,
die sie mit auf eine Entdeckungsreise nehmen werden. Basteln, Spiele, Aktivitäten,
Service Projekte und besondere Gastredner helfen den Kindern, über
Israels Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu lernen, und auch über das Leben
und die Kultur des jüdischen Volkes.

Mit großartigen Projekten zum Mit-nach-Hause-nehmen und interaktivem Spaß wird
ihr Kind für immer verändert werden.

Also, Eltern, Großeltern, Lehrer und Kindermitarbeiter – gehen Sie sicher,
ihre Kinder noch heute für den A.J.'s Club anzumelden!  



A.J.'s "Cub" House

0-5 Jährige  
Findet statt während der Fest-Einheiten im BHU

Eltern von kleinen Kindern können sicher sein, dass es auch für sie
etwas gibt. A.J.'s "Cub" House ist ein besonderer Ort, der nur für Kleine
im Alter von 0-5 vorgesehen ist. In einer einzigartigen Umgebung, die nur
für sie geplant ist, können Kleinkinder sich ausruhen, spielen und
Vorschulkinder können an altersgemäßen Aktivitäten teilnehmen.

Eltern können Kinder pro Einheit anmelden und am Festprogramm teilnehmen, während man sich ausgezeichnet um ihr Kind kümmert.

 

Publikationen

Die Publikationen der ICEJ:

Wort aus Jerusalem (WaJ)
Das exklusive Magazin für Förderer der ICEJ! Erfahren Sie mehr über die aktuelle Lage in Israel und die vielfältigen Projekte der ICEJ. Das Wort aus Jerusalem erscheint etwa alle zwei Monate.

Bestellen Sie das Wort aus Jerusalem noch heute kostenlos unter info@icej.de oder telefonisch unter 0711 8388 9480.

Online-Anmeldung für das "Wort aus Jerusalem"-Abo und das Sonderheft "70 Jahre Israel - Rückblick auf ein Wunder der Neuzeit"

Aktuelle Ausgabe als PDF herunterladen

Weitere Ausgaben

Sonderausgabe "70 Jahre Israel"

Online-Bestellung der kostenlosen "Wort aus Jerusalem"-Sonderausgabe "70 Jahre Israel - Rückblick auf ein Wunder der Neuzeit"

oder Tel. 0711-83889480, info@icej.de

 

 

ICEJ- Email-Nachrichten 
Aktuelle Nachrichten aus Israel, zusammen gestellt von den Redakteuren der ICEJ in Jerusalem - die ICEJ-Nachrichten halten Sie ausgewogen auf dem Laufenden! Gleichzeitig setzen sie einen gut recherchierten Gegentrend zu der oft einseitigen und verzerrten Berichterstattung aus der Region.

Die ICEJ-Nachrichten werden zwei bis dreimal wöchentlich per E-Mail verschickt, kostenlos und unverbindlich.  Hier klicken zum Abonnieren.

 

Projektberichte und Informationen

 

Spendenaufruf 2-2019 Sicherheit für Kinder in Südisrael - PDF zum Herunterladen

Spendenaufruf 1-2019 Äthiopische Alijah - PDF zum Herunterladen

 

Sie können unsere Publikationen jederzeit per Telefon, Mail oder Brief abbestellen.

Arise

ARISE - Eine furchtlose Generation für Israel

 

ICEJ Report: Arise! (German) from ICEJ on Vimeo.

>ICEJ Report: Arise! from ICEJ on Vimeo.

Die Vision von Arise umfasst:

  • Information junger Erwachsener weltweit über Gottes ewigen Heilsplan und Bund mit Israel.
  • Begegnungen mit Gott und Menschen
  • Praktische Hilfseinsätze der ICEJ für die junge Generation, Konferenzen und Freizeiten in Israel und anderen Ländern.

Folge uns auf  

Der Kampf um die Wahrheit

Als die Jünger Jesus auf dem Ölberg nach den Zeichen seiner Ankunft fragten, lautete seine erste Antwort: „Seht zu, dass euch nicht jemand verführe!“ Diese Antwort finden wir in allen drei synoptischen Evangelien. Jesus verdeutlichte seinen Jüngern, dass der Kampf um die Wahrheit ein großes Schlachtfeld der Endzeit sein würde.

Bild: Das Tier aus Offenbarung Kapitel 13, Beatus Escorial; Wikipedia

Die künftige Täuschung

Diese Schlacht wird sowohl in der Gesellschaft als auch in der Gemeinde stattfinden. Ihre Auswirkungen werden immens sein. „Und sie werden viele verführen“, sagte der Messias (Matthäus 24,5). Der Apostel Paulus warnte ebenso Timotheus davor, dass Täuschungen dämonischen Ursprungs innerhalb der Gemeinde auftreten würden (1. Timotheus 4,1). Auch macht er die gläubigen Thessalonicher darauf aufmerksam, dass der Antichrist mit lügenhaften Zeichen und Wundern und in bösartiger Täuschung erscheinen würde (2. Thessalonicher 2,9-12). Die Menschen werden diese Lügen willentlich akzeptieren, weil sie „die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen“ haben und weil sie „der Wahrheit nicht glaubten“ (Verse 10+12).

Die menschliche Neigung zur Lüge
Diese Verse verdeutlichen, dass es in der Natur des gefallenen Menschen liegt, von Täuschung und Lüge mehr angezogen zu werden als von der Wahrheit. Daraus können wir auch schließen, dass viele Täuschungen nicht allein ihren Ursprung in Missverständnissen, mangelnder Bildung oder einem falschen Schriftverständnis haben. Sie kommen vielmehr direkt aus der Hölle und sind dämonischen Ursprungs. Dieser Umstand macht sie besonders gefährlich, weil sie eine „dämonische Salbung“ in sich tragen. Der Einfluss dieser Täuschungen ist stärker als der Verstand oder die Bildung der betreffenden Menschen.

Ihre Kraft ist in ihrem Maul

Das Buch der Offenbarung porträtiert die endzeitliche Schlacht zwischen Satans System und dem Königreich Gottes als einen Kampf darum, wer die Schallwellen kontrolliert. Wer am lautesten spricht und am effektivsten andere beeinflusst und manipuliert, scheint die Oberhand zu gewinnen. Im Folgenden ein paar Beispiele:

·       Als die sechste Posaune erklang, sah der Apostel Johannes eine riesige Armee von Reitern, deren Pferde Löwenköpfe hatten. Ihre Aufgabe bestand darin zu töten. Die gefährlichste Waffe kam aus den Pferdemäulern: Feuer, Rauch und Schwefel. Johannes fasste es folgendermaßen zusammen: „...die Kraft der Rosse war in ihrem Maul“ (Offenbarung 9,19). Interessanterweise setzt Jesus die Mordabsichten Satans in direkte Beziehung zu der Tatsache, dass der Feind auch der Vater der Lüge ist (Johannes 8,44).

·       In Offenbarung 12 greift der Drache (Satan) die Frau (Israel) an, die ein männliches Kind zur Welt gebracht hat (Jesus). Der Drache hasst die Frau. Johannes sieht Folgendes: „die Schlange stieß aus ihrem Rachen Wasser aus wie einen Strom hinter der Frau her“ (Vers 15). Die Geschichte ist reich an Anschauungsbeispielen, dass es nach der Ankunft des Messias fast 2000 Jahre lang dämonische Angriffe gegen das jüdische Volk gab. Diese Flut der Lügen hatte viele Spielarten: „Juden sind Christusmörder“, „Sie wollen die Welt beherrschen“, „Sie sind eine minderwertige Rasse, die ausgerottet werden muss“ und so weiter. Die Liste der bösartigen und dämonischen Anklagen ist genauso lang wie die Geschichte des jüdischen Leidens.

·       Dem Tier, das sich aus dem Meer erhob, wurde „ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen“ (Offenbarung 13,5). Der Prophet des Tieres sah aus wie ein Lamm, doch er „redete wie ein Drache“. Er verlieh dem Bild des Tieres Geist, damit es „reden könne“ (Offenbarung 13,11+15). Erneut sieht die Bibel eine Hauptfähigkeit des antichristlichen Systems in mächtigen dämonischen Täuschungen, die nicht nur alle attackieren, „die auf Erden wohnen“. Es wurde ihm auch gegeben, „mit den Heiligen zu kämpfen.“

·       Als die sechste Schale über der Erde ausgegossen wurde (Offenbarung 16,12), hatte dies zur Folge, dass aus dem Maul des Drachens, des Tieres und des falschen Propheten drei unreine Geister herauskamen, die wie Frösche aussahen. Sie täuschten die Könige der gesamten Erde. Das bedeutet, dass die irreführenden Geister nicht nur den einfachen Mann auf der Straße täuschen werden, sondern ausdrücklich Staatsoberhäupter und Regierende.

·       Selbst bei der allerletzten Schlacht der Offenbarung (Offenbarung 20,8) mobilisiert Satan die Welt dadurch, dass er „die Völker an den vier Enden der Erde“ verführt. Ihr Angriffsziel ist erneut die Stadt Jerusalem, die Hauptstadt des jüdischen Volkes.

 

Das Arsenal Satans

Die Kunst der Kommunikation (oder Fehlkommunikation) scheint der Eckstein der Macht Satans zu sein. Sein Maul ist seine wichtigste Waffe. Das Arsenal, das er einsetzt, besteht aus stolzem Gerede, Versuchungen, Lügen und Halbwahrheiten, Täuschung, Gotteslästerung, Zweifel und vielem mehr. Daher nennt Jesus ihn den Vater der Lüge.

Dämonische Verführung

Die Geschichte des Antisemitismus ist eine Geschichte von Lügen und falschen Anschuldigungen gegen die Juden. Es ist kein Wunder, dass eines der wichtigsten Ministerien in Adolf Hitlers Nazi-Regierung das Propagandaministerium war, geleitet von dem berüchtigten Josef Goebbels. Er war ein Meister der modernen Kommunikationsmittel seiner Zeit. Warum Deutschland, eines der gebildetsten Länder der damaligen Welt, auf Hitlers Propaganda hereinfiel, ist immer noch vielen ein Rätsel. Allerdings hilft es unserem Verständnis, diese Propaganda als einen dämonischen Angriff zu betrachten. Ich erinnere mich daran, wie meine Großtante mir Folgendes erzählte: Wann immer der „Führer“ Hitler sprach, wurden alle davon angezogen wie von einem Magneten. „Es war irgendwie magisch, wenn er sprach“, sagte sie.

Satans Lügen und Halbwahrheiten sind seit dem Garten Eden am Werk. Bereits die Schlange, die „listiger“ war „als alle anderen Tiere des Feldes“, setzte einen Strom von Zweifel und Versuchung in Richtung Menschheit in Bewegung: „Sollte Gott wirklich gesagt haben?“, „Ihr werdet keinesfalls sterben“, „Ihr werdet so sein wie er“ (siehe 1. Mose 3,1-5). Das Eingehen auf diese Lügen verwandelte den Lauf der Menschheitsgeschichte in einen Weg der Rebellion und der Zerstörung.

Heute werden die Werte der Wahrheit und der Gerechtigkeit auf den Kopf gestellt. Das „Doppeldenk“ und „Neusprech“ aus George Orwells Werk scheint uns im heutigen politisch-korrekten Diskurs überall zu umgeben. Es hat ein solches Ausmaß erreicht, dass Menschen in vielen Ländern Folgendes klarzuwerden scheint: Sie empfinden, dass sogenannte fake News und politische Korrektheit zunehmend eine Nebelwand bilden, hinter der die wirklichen Fakten und die Realität unserer Welt versteckt werden.

Während die Regierung, die sich George Orwell in seinem Roman „1984“ ausgedacht hatte, verkündete: KRIEG IST FRIEDEN! FREIHEIT IST SKLAVEREI! UNWISSENHEIT IST STÄRKE!, lauten die Lügen unserer heutigen Zeit beispielsweise: „Terroristen sind Freiheitskämpfer“, „Mit Molotow-Cocktails werfende Randalierer sind friedliche Demonstranten“, und „Eine Armee, die ihre Bürger und ihre Grenzen verteidigt, besteht aus Kriegsverbrechern“ und natürlich „Die Juden von heute sind schlimmer als die Nazis der Vergangenheit“.

Es ist schwer zu verstehen, wie systematisch und vernunftwidrig sich die Welt gegen Israel stellt und gleichzeitig lieber Regimes im Nahen Osten fördert, die Terrorismus unterstützen. Selbst die Könige dieser Welt haben sich in einer unvernünftigen und bösartigen Haltung zu Israel und dem jüdischen Volk verfangen. Es ist unerklärlich, dass UN-Gremien mehr von Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, besessen sind, als von Unrechtsstaaten wie dem Iran, Nordkorea oder Venezuela. Es entzieht sich jeglicher Vernunft, dass Israel als einziges Land dieser Welt nicht seine eigene Hauptstadt bestimmen darf – oder warum die Vereinten Nationen bei den vor kurzem stattgefundenen Zusammenstößen an der Grenze zum Gazastreifen nur die Rolle Israels untersuchen wollten und nicht das Verhalten der Terrororganisation Hamas. Sie rief Frauen, Jugendliche und Kinder dazu auf, den Grenzzaun mit Israel zu stürmen. Diese Liste könnte man nahezu unendlich fortsetzen.

Solidarität in der Verfolgung

Derselbe Angriff richtet sich gegen die christliche Gemeinde. Offenbarung 12 berichtet, dass der Drache in seiner Verfolgung der Frau (Israels) nicht erfolgreich war, weil die Erde „der Frau half“. Als Konsequenz wurde der Drache zornig und „ging hin, zu kämpfen gegen die Übrigen von ihrem Geschlecht, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu“ (Offenbarung 12,17). Das bedeutet, dass wir wachsamer sein müssen als je zuvor. Wir müssen die Wahrheit des Wortes Gottes kennen und sie hochhalten.

Vier Ratschläge

Wir wollen uns an die Warnung Jesu erinnern, die er seinen Jüngern auf dem Ölberg gab: „Seht zu, dass euch nicht jemand verführe!“ Hier sind einige Vorschläge, die uns helfen werden, heil durch diese komplexen Zeiten zu kommen, in denen wir leben:

Lasst uns Menschen der Wahrheit sein! Ein Grund dafür, dass die Täuschung in diese Welt kommt, liegt darin, dass sie „die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben“ (2. Thessalonicher 2,10). Für uns als Gläubige ist es von großer Wichtigkeit, die Wahrheit zu kennen, um den Angriffen des Feindes zu entkommen. Erinnern wir uns daran, dass Jesus auf jede Versuchung des Teufels antwortete: „Es steht geschrieben…“ Daher sollten wir das Bibellesen zu einer täglichen Routine machen.

Lasst uns Menschen des Gebets sein! Epheser 6 erinnert uns daran, dass wir nicht „gegen Fleisch und Blut“ kämpfen. Eine der Waffen, die uns das Wort Gottes gibt, besteht in der Aufforderung: „Betet….allezeit im Geist“ (Epheser 6,18).

Lasst uns Zeugnis geben! Manchmal reicht es nicht aus, die Wahrheit zu kennen. Es wird Situationen geben, in denen wir unsere Stimme erheben müssen. Die Wahrheit zerstreut Lügen, wie das Licht die Finsternis vertreibt. Das Buch der Offenbarung beschreibt eine siegreiche Armee, die den Ankläger überwunden hat „durch das Wort ihres Zeugnisses“ (Offenbarung 12,11). Bitten wir Gott um Mut, für die Wahrheit unseres Glaubens und für Gottes auserwähltes Volk, die Juden, aufzustehen.

Lasst uns prophetische Menschen sein! Prophetie ist viel mehr, als nur in die Zukunft zu blicken. Sie bedeutet auch, den Herzschlag Gottes für diese Generation zu spüren. Die Propheten der alten Zeit forderten das Volk Gottes mit Gottes Herzenssicht für die damaligen Menschen heraus. Genau das liegt auch im Zentrum der Identität Jesu: „Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung“ (Offenbarung 19,10). Schließlich wollen wir uns durch das Wort des Johannes ermutigen lassen: „Ich habe keine größere Freude als die, zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit wandeln“ (3. Johannes 4). Möge der Herr uns segnen, während wir dies tun.

Eskalation an Nord- und Südgrenze Israels

Am vergangenen Wochenende ist es sowohl in Syrien als auch an der israelischen Grenze zum Gazastreifen zu militärischen Auseinandersetzungen gekommen. Das syrische Regime beschuldigte Israel, Sonntagnacht Luftangriffe auf einen Militärstützpunkt bei Aleppo geflogen zu haben, bei denen nach Angaben einer syrischen Menschenrechtsorganisation neun Soldaten getötet wurden. Israel kommentierte dies nicht. Sechs der Getöteten sollen syrischer Nationalität gewesen sein. Laut israelischen Berichten handelte es sich um eine Militäreinrichtung der iranischen Revolutionsgarden. In der vergangenen Woche waren zweimal Drohnen aus Syrien in den israelischen Luftraum eingedrungen. Israel fing am Freitag eine dieser Drohnen mit einer Patriot-Rakete südlich des Sees Genezareth ab.

Gaza-Proteste: Verletzte, Tote und 200 Raketen
Am vergangenen Freitag setzten sich unterdessen die palästinensischen Proteste am Grenzzaun zwischen Israel und dem Gazastreifen fort. Ein israelischer Offizier wurde durch eine Granate mittelschwer verletzt, ein palästinensischer Jugendlicher, der versuchte, den Grenzzaun zu überwinden, wurde erschossen. Samstagfrüh bombardierte die israelische Luftwaffe zwei Terrortunnel und militärische Einrichtungen der Hamas, die mit Raketenabschüssen reagierte. Bis zur Vereinbarung eines durch Ägypten vermittelten Waffenstillstands Samstagnacht feuerten palästinensische Terroristen 200 Raketen und Mörsergranaten auf Israel ab. Die israelische Luftwaffe reagierte mit der Bombardierung von Terrorzielen im Gazastreifen.

Vier Mitglieder einer israelischen Familie in Sderot wurden durch Raketensplitter leicht verletzt. Unzählige Israelis im Süden des Landes mussten immer wieder die Luftschutzräume aufsuchen. Ab Samstagnachmittag gab es 150 Mal Raketenalarm. Im Grenzgebiet zum Gazastreifen brachen elf Feuer aus, die durch palästinensische Feuerdrachen und Luftballons mit brennbarem Material ausgelöst wurden. Alle konnten gelöscht werden. Zwei palästinensische Teenager im Alter von 15 und 16 Jahren wurden getötet, als die israelische Luftwaffe ein leeres Gebäude im Al Schati Camp bombardierte, das der Hamas als Trainingscenter diente. Die beiden Jugendlichen befanden sich auf der Straße in der Nähe des Hauses.

Israel: Iranische Truppen aus Syrien entfernen  

Israels Hauptziel in Syrien ist es, iranische Truppen aus dem Land zu entfernen. Das erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu Donnerstagabend nach seinem Staatsbesuch in Moskau. „Wir hatten 40 Jahre lang keine Probleme mit dem Assad-Regime“, sagte Netanjahu gegenüber Reportern vor seinem Rückflug nach Israel. „Kein einziger Schuss fiel auf den Golanhöhen. Was uns zunächst beunruhigte, war die Präsenz des Islamischen Staates nahe unserer Grenze. Später machten uns der Iran und die Hisbollah Sorgen, die ins Grenzgebiet gebracht wurden. Wir werden die Präsenz des Iran weder an unserer Grenze noch irgendwo sonst in Syrien akzeptieren. Doch unsere erste Priorität ist folgende: die Raketen und iranische Truppen von unserer Grenze zu entfernen.” Der russische Präsident Wladimir Putin hätte ihm versichert, dass Truppen der schiitischen Terrormiliz Hisbollah und des Iran mehrere Kilometer aus dem Grenzgebiet mit Israel verlegt worden seien. Israel verlangt allerdings einen viel größeren Abstand dieser Kräfte zu seiner Grenze. Unterdessen setzt die syrische Armee ihre Angriffe auf Rebellenstellungen im Grenzgebiet zu Israel fort. Die israelische Armee transportierte unterdessen erneut mehrere Tonnen humanitärer Hilfsgüter auf die syrische Seite , um den dortigen Flüchtlingen zu helfen.

Trump-Putin-Gipfel von großer Bedeutung für Nahost

Foto: Die lutherische Kathedrale von Helsinki, Wahrzeichen der Stadt; Foto: Alvesgaspar; Wikimedia Commons

Der heutige Gipfel zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Vladimir Putin in Helsinki könnte über Krieg und Frieden im Nahen Osten entscheiden. Die Lage in Syrien und das iranische Atomabkommen stehen u.a. ganz oben auf der Agenda der beiden Supermächte. „Sowohl die USA als auch Russland wollen eine Verständigung über ihre jeweiligen weltweiten ‚Einflusssphären’ erreichen”, erklärte Dr. Zaki Shalom, Mitarbeiter am israelischen Institut für Nationale Sicherheitsfragen gegenüber The Media Line. „Wir können das mit den Ereignissen nach dem Zweiten Weltkrieg vergleichen, als (der damalige US-Präsident) Roosevelt, (der frühere britische Premierminister) Churchill und (der sowjetische Diktator) Stalin sich darüber einigten, wer die Kontrolle über welche Teile der Welt ausüben würde, um direkte Auseinandersetzungen miteinander zu vermeiden.”

Laut der israelischen Tageszeitung Jerusalem Post gibt es Spekulationen, dass die USA die russische Annexion der Krim anerkennen könnten. Im Gegenzug müsste der Kreml dann die neuen amerikanischen Sanktionen gegen den Iran unterstützen. Denkbar wäre auch eine Verpflichtung Russlands, die iranischen Truppen aus Syrien zu entfernen. Eine mögliche Gegenleistung der USA wäre beispielsweise ein Teilabzug der Amerikaner aus Syrien.

Die Ziele der ICEJ

◦ Dem jüdischen Volk und dem wieder entstandenen Staat Israel  Solidarität zu zeigen. „Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott.“ (Jesaja 40,1).

◦ Christen zu vermitteln, was in Israel passiert, so dass das aktuelle Weltgeschehen im Licht der Bibel interpretiert werden kann. „Du wollest dich aufmachen und über Zion erbarmen; denn es ist Zeit, dass du ihm gnädig seist, und die Stunde ist gekommen - denn deine Knechte wollten gerne, dass es gebaut würde, und es jammert sie, dass es in Trümmern liegt -,  dass die Heiden den Namen des HERRN fürchten und alle Könige auf Erden deine Herrlichkeit. Ja, der HERR baut Zion wieder und erscheint in seiner Herrlichkeit.” (Psalm 102:13-16)

◦ Ein Zentrum zu sein, wo Christen ein biblisches Verständnis Israels gewinnen und lernen können, in rechter Weise mit dem Land verbunden zu sein. „…dass ihr zu jener Zeit ohne Christus wart, ausgeschlossen vom Bürgerrecht Israels und Fremde außerhalb des Bundes der Verheißung; daher hattet ihr keine Hoffnung und wart ohne Gott in der Welt. Jetzt aber in Christus Jesus seid ihr, die ihr einst Ferne wart, Nahe geworden durch das Blut Christi. Denn er ist unser Friede, der aus beiden "eines" gemacht hat und den Zaun abgebrochen hat, der dazwischen war, nämlich die Feindschaft.“ (Epheser 2,12-14)

◦ Christen auf der ganzen Welt daran zu erinnern, für den Frieden Jerusalems, das Land Israel und das jüdische Volk zu beten. " Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu gönnen, 7 lasst ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!" (Isaiah 62,6-7)

◦ Gemeindeleiter, Kirchen und Organisationen zu ermutigen, effektiven Einfluss in ihren Ländern zugunsten Israels und des jüdischen Volkes auszuüben. „Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.“  (1. Mose 12,1-3)

◦ Daran mitzuwirken, wie Gott sein Volk zurück nach Israel bringt. „So spricht Gott der HERR: Siehe, ich will meine Hand zu den Heiden hin erheben und für die Völker mein Banner aufrichten. Dann werden sie deine Söhne in den Armen herbringen und deine Töchter auf der Schulter hertragen.“ (Jesaja 49,22)   

◦ Projekte in Israel zu unterstützen oder zu initiieren, die allen Bewohnern des Landes zugutekommen. „ Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.” (Matthäus 25,40)

◦ Brücken der Versöhnung zwischen Juden und Arabern zu bauen: “... Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk, und du, Assur, meiner Hände Werk, und du, Israel, mein Erbe!“ (Jesaja 19,25)