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Publikationen

Die Publikationen der ICEJ:

Wort aus Jerusalem (WaJ)
Das exklusive Magazin für Förderer der ICEJ! Erfahren Sie mehr über die aktuelle Lage in Israel und die vielfältigen Projekte der ICEJ. Das Wort aus Jerusalem erscheint etwa alle zwei Monate.

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Weitere Ausgaben

 

Sonderausgabe "70 Jahre Israel - Rückblick auf ein Wunder der Neuzeit"

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ICEJ-Nachrichten per E-Mail
Die ICEJ-Nachrichten berichten über aktuelle Entwicklungen in und um Israel und halten Sie ausgewogen auf dem Laufenden. Die Meldungen werden sorgfältig von den ICEJ-Redakteuren ausgewählt und setzen der oft einseitigen und verzerrten Berichterstattung über Israel einen gut recherchierten Gegentrend entgegen.

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Projektberichte und Informationen

 

Spendenaufruf 2-2019 Sicherheit für Kinder in Südisrael - PDF zum Herunterladen

Spendenaufruf 1-2019 Äthiopische Alijah - PDF zum Herunterladen

 

Sie können unsere Publikationen jederzeit per Telefon, Mail oder Brief abbestellen.

Arise

ARISE - Eine furchtlose Generation für Israel

 

ICEJ Report: Arise! (German) from ICEJ on Vimeo.

>ICEJ Report: Arise! from ICEJ on Vimeo.

Die Vision von Arise umfasst:

  • Information junger Erwachsener weltweit über Gottes ewigen Heilsplan und Bund mit Israel.
  • Begegnungen mit Gott und Menschen
  • Praktische Hilfseinsätze der ICEJ für die junge Generation, Konferenzen und Freizeiten in Israel und anderen Ländern.

Folge uns auf  

Machen Sie mit!

Jerusalem March

„Ich will segnen, die dich segnen...“

1.Mose 12,3 und 27,29

Diese Verheißung wurde den hebräischen Patriarchen Abraham und Jakob – also Israel gegeben. Wer immer Israel segnet, wird gesegnet werden. Wie kann das praktisch aussehen?

Die Antwort ist einfach -  durch:

Gebet

Finanzen

- Volontärsdienste in Israel (freie Stellen werden ausgeschrieben)

Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem ist ein weltweiter, gemeinnütziger Dienst mit der prophetischen Berufung, eine Quelle des Trostes für Israel und das jüdische Volk zu sein.

Die Bibel spricht deutlich darüber, welche Einstellung Christen gegenüber den Juden haben sollten. In 1. Mose 12,3 heißt es, wir „sollen sie segnen“. Jesaja 40,1 fordert uns auf, „sie zu trösten“. Psalm 122, 6 besagt, dass wir „für den Frieden Jerusalems beten sollen“. Römer 11, 31 sagt uns, „ihnen Barmherzigkeit zu zeigen“.

Bereits seit fast 40 Jahren hat die ICEJ sich an diese biblischen Aufforderungen gehalten. Wir durften für Israel eine prophetische Stimme sein und sie an Gottes Verheißungen erinnern, dass Er sein verstreutes jüdische Volk von den Enden der Erde in diesen letzten Tagen heimbringen wird. Dies hat eine Schlüsselfunktion in Gottes Erlösungsplan für die gesamte Welt.

Der Herr hat uns Türen geöffnet, allen Gruppen der israelischen Gesellschaft zu helfen und sie zu ermutigen, dem Gott unseres Vaters Abraham zu vertrauen.

Wir möchten Sie einladen, durch Ihre Spenden an unseren Bemühungen teilzunehmen. Sowohl Spenden für bestimmte Projekte, als auch allgemeine Spenden werden sehr geschätzt.  Wir werden jede Gabe in Israel dort einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Vielen Dank für Ihr Vertrauen. Möge der Gott Israels Sie für Ihre Großzügigkeit reichlichst segnen!

Spenden werden quittiert und können von der Steuer abgesetzt werden.

ICEJ-Direktor

Jürgen Bühler

ICEJ-Präsident

 

Dr. Jürgen Bühler schloss sein Studium der Physik 1994  an der Universität von Ulm ab. Anschließend zog er mit seiner Frau nach Israel um. Nach fünf Jahren Forschungsarbeit am Weizmann-Institut in Rehovot erhielt er die Doktorwürde im Fach Chemie.

Jürgen wurde 1999 Mitarbeiter der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem. Derzeit ist er ICEJ-Präsident und Mitglied des Leitungsgremiums. Von 2001 bis 2011 war er zudem nationaler Direktor des Deutschen Zweiges der ICEJ.

Jürgen ist Gründungsmitglied des „Christlichen Forums für Israel”, eines deutschen Dachverbands christlich-zionistischer Organisationen.

Sein theologisches Verständnis der Bibel und seine einzigartigen Einsichten über Israel, Europa und die Institutionen der Europäischen Union haben ihn weltweit zu einem bekannten Sprecher gemacht.

Jürgen Bühler und seine Frau Vesna leben in Jerusalem. Sie haben drei Söhne und eine Tochter.


Aus der Botschaft

ICEJ BotschaftSeit fast 40 Jahren sind Volontäre aus der ganzen Welt Mitarbeiter der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem, um Israel und der Gemeinde weltweit zu dienen. Heute bilden rund 40 vollzeitliche Mitarbeiter die so genannte „Botschaftsfamilie“. Sie setzen ihre Talente und Fähigkeiten als Freiwillige ein, um in unserer Hauptstelle in Jerusalem zu arbeiten, und nehmen mutig die Herausforderungen und Gefahren eines Lebens im Nahen Osten auf sich. Viele von ihnen haben viel versprechende Karriereoptionen, ihr Zuhause, Finanzen und Freunde aufgegeben, um dem Ruf Christi zu folgen.

Die ICEJ - Mitarbeiter, die aus mehr als einem Dutzend Länder stammen und ebenso viele Sprachen sprechen, kommen aus den verschiedensten familiären, kulturellen und gemeindlichen Hintergründen. Sie vereint jedoch alle der Wunsch, das Reich Gottes in dieser Welt voranzubringen und dem Aufruf aus Jesaja 40 zu folgen, Israel, das Volk Gottes, zu trösten.

Der Dienst der ICEJ ist durch eine dynamische Mischung aus jugendlicher Energie und bewährter Erfahrung gekennzeichnet. Junge Erwachsene, erfahrene Berufstätige und Rentner sowie Eltern mit kleinen Kindern dienen Seite an Seite und nehmen gemeinsam an regelmäßigen Gebets -und Lobpreiszeiten teil. Bewerbungen künftiger Volontäre werden gerne entgegengenommen.

Wir ermutigen alle vollzeitlichen Mitarbeiter, ihren eigenen Spendenkreis in ihrer Heimatgemeinde aufzubauen. Sollte dies nicht möglich sein, stellen wir Hilfsmöglichkeiten für diejenigen zu Verfügung, die ihren eigenen Unterhalt nicht aufbringen können. Wenn Sie zu den Lebenshaltungskosten der Mitarbeiter etwas beitragen möchten, damit dieser Dienst auch weiterhin ein lebendiges Zeugnis in Jerusalem sein kann, geben Sie als Verwendungszweck bitte „Mitarbeiter“ an.

Partnerschaft mit Yad Vashem

Die Christlichen Freunde Yad Vashems (CFYV) wurden im Oktober 2006 in Partnerschaft mit der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) gegründet. Heute sind die Christlichen Freunde Yad Vashems in vielen Ländern der ganzen Welt tätig. Sie arbeiten mit einer Vielzahl verschiedener Denominationen und christlicher Dienste zusammen, um Brücken zwischen Juden und Christen zu bauen.

Jedes Jahr organisieren die Christlichen Freunde Yad Vashems, unterstützt von der ICEJ, eine einzigartige Konferenz für Pastoren und christliche Leiter, in deren Mittelpunkt der Holocaust steht – und die Lehren, die aus dem Völkermord der Nationalsozialisten beim Umgang mit dem heute wiedererstarkenden Antisemitismus gezogen werden müssen. Die Teilnehmer werden geschult, wie sie die Erinnerung an den Holocaust wachhalten und dem gegenwärtigen Antisemitismus effektiv entgegentreten können. Zum Programm gehören Vorlesungen von Holocaust-Experten, Begegnungen mit Holocaustüberlebenden, Besuche biblischer Stätten in Israel und die Teilnahme an der offiziellen Zeremonie zum israelischen Holocaustgedenktag „Jom HaSchoah“ in Yad Vashem.

Zudem stellen die Christlichen Freunde Yad Vashems Gemeinden weltweit Informationen über den Holocaust zur Verfügung, bieten Besuchsprogramme und Workshops an und organisieren Patenschaften.

„Der Holocaust hat unsere grundlegenden Annahmen über das Wesen der Menschheit, der Gesellschaft und des modernen Staates erschüttert. Auch heute, mehr als 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, können wir die Aufarbeitung der Vergangenheit, des Holocaust, nicht abschließen. Es liegt in unserer Verantwortung als Individuen, dem ungerechten Leiden unschuldiger Menschen entgegenzutreten.“

Sari (Sara) Granitza
Direktorin der Christlichen Freunde Yad Vashems

 


Ja, ich möchte Mitglied der Christlichen Freunde Yad Vashems werden!

 

Die "Christlichen Freunde Yad Vashems":

- stellen christlichen Gemeinden die vielfältigen Ressourcen Yad Vashems zur Verfügung

- arrangieren maßgeschneiderte Programme, einschließlich Workshops, für christliche Besuchergruppen

- laden Christen zu Patenschaften für die Erinnerungsbäume an die „Gerechten unter den Völkern“ ein

- bringen christliche Pädagogen und Leiter zu internationalen Konferenzen zum Thema Holocaustpädagogik nach Yad Vashem

- die Direktorin besucht Kirchen und Gemeinden auf der ganzen Welt und stellt die Arbeit Yad Vashems vor.

 

In Übereinstimmung mit den Zielen von Yad Vashem wollen die CFYV:

- die vielseitigen Aktivitäten Yad Vashems fördern

- der christlichen Welt die allgemeingültigen Lehren der Schoah (des Holocaust) vermitteln

- Brücken zwischen Juden und Christen bauen, um Antisemitismus zu bekämpfen

- über die Geschichte des christlichen Antisemitismus lehren

- über das Vermächtnis der „Gerechten unter den Völkern“ informieren

 

WERDEN AUCH SIE EIN CHRISTLICHER FREUND YAD VASHEMS. Herzlich Willkommen in unserem wachsenden Freundeskreis!

Sind Sie ein Pastor, Pfarrer, Gemeindeleiter/Leiter eines christlichen Dienstes?

Informieren Sie sich über die Teilnahme an unserer alljährlichen Pastorenkonferenz.

Planen Sie den Besuch ihrer Reisegruppe in Yad Vashem?

Kontaktieren Sie uns im Vorfeld und wir arrangieren ein spezielles Besuchsprogramm für Ihre Gruppe.

Haben Sie Interesse an einer besonderen Gemeindeveranstaltung, um Yad Vashem zu unterstützen?

Bitte kontaktieren Sie uns, um die verschiedenen Möglichkeiten kennenzulernen unter: yadvashem@icej.de


YAD VASHEM KÄMPFT GEGEN DAS VERGESSEN. UND FÜR EINE BESSERE ZUKUNFT.

„…denen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern ein Denkmal und einen Namen (ein „yad vashem“) geben; der nicht vergehen soll.“Jesaja 56, 5

Yad Vashem ist viel mehr als nur ein Holocaustmuseum. Die weitläufige Anlage auf dem Berg der Erinnerung ist ein weltbekanntes Zentrum für Dokumentation, Forschung, Erziehung und das Gedenken an den Holocaust. Yad Vashem ist eine Gemeinschaft der Erinnerung mit seiner Internationalen Schule für Holocaust-Studien, einem erstklassigen Forschungsinstitut, einer Publikationsabteilung, einer renommierten Bibliothek und dem weltweit größten Holocaustarchiv. Yad Vashem hat die Aufgabe, das Gedenken an den Holocaust zu bewahren und seine Bedeutung künftigen Generationen weiter zu vermitteln.

Der Holocaust war die Ermordung von sechs Millionen Juden durch Nazi-Deutschland. Während die Verfolgung der Juden durch die Nazis bereits 1933 begann, fand der Massenmord während des Zweiten Weltkrieges statt. In viereinhalb Jahren ermordeten die Deutschen und ihre Verbündeten sechs Millionen Juden. Sie zeigten keinerlei Zurückhaltung und hörten erst auf, als die Alliierten sie besiegten. Für die Opfer gab es keinen Ausweg. Die Mörder beschränkten sich nicht darauf, die jüdischen Gemeinden zu zerstören; sie spürten jedem versteckten Juden nach und jagten jeden Flüchtling. Das „Verbrechen“, Jude zu sein, war so groß, dass jeder einzelne von ihnen getötet werden musste – Männer, Frauen und Kinder; die praktizierenden Juden genauso wie die desinteressierten oder ungläubigen; die gesunden und kreativen genauso wie die kranken und arbeitsunwilligen – alle sollten leiden und sterben, gnadenlos, ohne Hoffnung oder mögliche Amnestie, ohne eine Chance auf Verschonung. Die meisten europäischen Juden waren 1945 bereits tot. Eine Zivilisation, die fast 2000 Jahre lang geblüht hatte, existierte nicht mehr.

Ja, ich möchte Mitglied der "Christlichen Freunde Yad Vashems" werden!

Der Kampf um die Wahrheit

Als die Jünger Jesus auf dem Ölberg nach den Zeichen seiner Ankunft fragten, lautete seine erste Antwort: „Seht zu, dass euch nicht jemand verführe!“ Diese Antwort finden wir in allen drei synoptischen Evangelien. Jesus verdeutlichte seinen Jüngern, dass der Kampf um die Wahrheit ein großes Schlachtfeld der Endzeit sein würde.

Bild: Das Tier aus Offenbarung Kapitel 13, Beatus Escorial; Wikipedia

Die künftige Täuschung

Diese Schlacht wird sowohl in der Gesellschaft als auch in der Gemeinde stattfinden. Ihre Auswirkungen werden immens sein. „Und sie werden viele verführen“, sagte der Messias (Matthäus 24,5). Der Apostel Paulus warnte ebenso Timotheus davor, dass Täuschungen dämonischen Ursprungs innerhalb der Gemeinde auftreten würden (1. Timotheus 4,1). Auch macht er die gläubigen Thessalonicher darauf aufmerksam, dass der Antichrist mit lügenhaften Zeichen und Wundern und in bösartiger Täuschung erscheinen würde (2. Thessalonicher 2,9-12). Die Menschen werden diese Lügen willentlich akzeptieren, weil sie „die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen“ haben und weil sie „der Wahrheit nicht glaubten“ (Verse 10+12).

Die menschliche Neigung zur Lüge
Diese Verse verdeutlichen, dass es in der Natur des gefallenen Menschen liegt, von Täuschung und Lüge mehr angezogen zu werden als von der Wahrheit. Daraus können wir auch schließen, dass viele Täuschungen nicht allein ihren Ursprung in Missverständnissen, mangelnder Bildung oder einem falschen Schriftverständnis haben. Sie kommen vielmehr direkt aus der Hölle und sind dämonischen Ursprungs. Dieser Umstand macht sie besonders gefährlich, weil sie eine „dämonische Salbung“ in sich tragen. Der Einfluss dieser Täuschungen ist stärker als der Verstand oder die Bildung der betreffenden Menschen.

Ihre Kraft ist in ihrem Maul

Das Buch der Offenbarung porträtiert die endzeitliche Schlacht zwischen Satans System und dem Königreich Gottes als einen Kampf darum, wer die Schallwellen kontrolliert. Wer am lautesten spricht und am effektivsten andere beeinflusst und manipuliert, scheint die Oberhand zu gewinnen. Im Folgenden ein paar Beispiele:

·       Als die sechste Posaune erklang, sah der Apostel Johannes eine riesige Armee von Reitern, deren Pferde Löwenköpfe hatten. Ihre Aufgabe bestand darin zu töten. Die gefährlichste Waffe kam aus den Pferdemäulern: Feuer, Rauch und Schwefel. Johannes fasste es folgendermaßen zusammen: „...die Kraft der Rosse war in ihrem Maul“ (Offenbarung 9,19). Interessanterweise setzt Jesus die Mordabsichten Satans in direkte Beziehung zu der Tatsache, dass der Feind auch der Vater der Lüge ist (Johannes 8,44).

·       In Offenbarung 12 greift der Drache (Satan) die Frau (Israel) an, die ein männliches Kind zur Welt gebracht hat (Jesus). Der Drache hasst die Frau. Johannes sieht Folgendes: „die Schlange stieß aus ihrem Rachen Wasser aus wie einen Strom hinter der Frau her“ (Vers 15). Die Geschichte ist reich an Anschauungsbeispielen, dass es nach der Ankunft des Messias fast 2000 Jahre lang dämonische Angriffe gegen das jüdische Volk gab. Diese Flut der Lügen hatte viele Spielarten: „Juden sind Christusmörder“, „Sie wollen die Welt beherrschen“, „Sie sind eine minderwertige Rasse, die ausgerottet werden muss“ und so weiter. Die Liste der bösartigen und dämonischen Anklagen ist genauso lang wie die Geschichte des jüdischen Leidens.

·       Dem Tier, das sich aus dem Meer erhob, wurde „ein Maul gegeben, zu reden große Dinge und Lästerungen“ (Offenbarung 13,5). Der Prophet des Tieres sah aus wie ein Lamm, doch er „redete wie ein Drache“. Er verlieh dem Bild des Tieres Geist, damit es „reden könne“ (Offenbarung 13,11+15). Erneut sieht die Bibel eine Hauptfähigkeit des antichristlichen Systems in mächtigen dämonischen Täuschungen, die nicht nur alle attackieren, „die auf Erden wohnen“. Es wurde ihm auch gegeben, „mit den Heiligen zu kämpfen.“

·       Als die sechste Schale über der Erde ausgegossen wurde (Offenbarung 16,12), hatte dies zur Folge, dass aus dem Maul des Drachens, des Tieres und des falschen Propheten drei unreine Geister herauskamen, die wie Frösche aussahen. Sie täuschten die Könige der gesamten Erde. Das bedeutet, dass die irreführenden Geister nicht nur den einfachen Mann auf der Straße täuschen werden, sondern ausdrücklich Staatsoberhäupter und Regierende.

·       Selbst bei der allerletzten Schlacht der Offenbarung (Offenbarung 20,8) mobilisiert Satan die Welt dadurch, dass er „die Völker an den vier Enden der Erde“ verführt. Ihr Angriffsziel ist erneut die Stadt Jerusalem, die Hauptstadt des jüdischen Volkes.

 

Das Arsenal Satans

Die Kunst der Kommunikation (oder Fehlkommunikation) scheint der Eckstein der Macht Satans zu sein. Sein Maul ist seine wichtigste Waffe. Das Arsenal, das er einsetzt, besteht aus stolzem Gerede, Versuchungen, Lügen und Halbwahrheiten, Täuschung, Gotteslästerung, Zweifel und vielem mehr. Daher nennt Jesus ihn den Vater der Lüge.

Dämonische Verführung

Die Geschichte des Antisemitismus ist eine Geschichte von Lügen und falschen Anschuldigungen gegen die Juden. Es ist kein Wunder, dass eines der wichtigsten Ministerien in Adolf Hitlers Nazi-Regierung das Propagandaministerium war, geleitet von dem berüchtigten Josef Goebbels. Er war ein Meister der modernen Kommunikationsmittel seiner Zeit. Warum Deutschland, eines der gebildetsten Länder der damaligen Welt, auf Hitlers Propaganda hereinfiel, ist immer noch vielen ein Rätsel. Allerdings hilft es unserem Verständnis, diese Propaganda als einen dämonischen Angriff zu betrachten. Ich erinnere mich daran, wie meine Großtante mir Folgendes erzählte: Wann immer der „Führer“ Hitler sprach, wurden alle davon angezogen wie von einem Magneten. „Es war irgendwie magisch, wenn er sprach“, sagte sie.

Satans Lügen und Halbwahrheiten sind seit dem Garten Eden am Werk. Bereits die Schlange, die „listiger“ war „als alle anderen Tiere des Feldes“, setzte einen Strom von Zweifel und Versuchung in Richtung Menschheit in Bewegung: „Sollte Gott wirklich gesagt haben?“, „Ihr werdet keinesfalls sterben“, „Ihr werdet so sein wie er“ (siehe 1. Mose 3,1-5). Das Eingehen auf diese Lügen verwandelte den Lauf der Menschheitsgeschichte in einen Weg der Rebellion und der Zerstörung.

Heute werden die Werte der Wahrheit und der Gerechtigkeit auf den Kopf gestellt. Das „Doppeldenk“ und „Neusprech“ aus George Orwells Werk scheint uns im heutigen politisch-korrekten Diskurs überall zu umgeben. Es hat ein solches Ausmaß erreicht, dass Menschen in vielen Ländern Folgendes klarzuwerden scheint: Sie empfinden, dass sogenannte fake News und politische Korrektheit zunehmend eine Nebelwand bilden, hinter der die wirklichen Fakten und die Realität unserer Welt versteckt werden.

Während die Regierung, die sich George Orwell in seinem Roman „1984“ ausgedacht hatte, verkündete: KRIEG IST FRIEDEN! FREIHEIT IST SKLAVEREI! UNWISSENHEIT IST STÄRKE!, lauten die Lügen unserer heutigen Zeit beispielsweise: „Terroristen sind Freiheitskämpfer“, „Mit Molotow-Cocktails werfende Randalierer sind friedliche Demonstranten“, und „Eine Armee, die ihre Bürger und ihre Grenzen verteidigt, besteht aus Kriegsverbrechern“ und natürlich „Die Juden von heute sind schlimmer als die Nazis der Vergangenheit“.

Es ist schwer zu verstehen, wie systematisch und vernunftwidrig sich die Welt gegen Israel stellt und gleichzeitig lieber Regimes im Nahen Osten fördert, die Terrorismus unterstützen. Selbst die Könige dieser Welt haben sich in einer unvernünftigen und bösartigen Haltung zu Israel und dem jüdischen Volk verfangen. Es ist unerklärlich, dass UN-Gremien mehr von Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten, besessen sind, als von Unrechtsstaaten wie dem Iran, Nordkorea oder Venezuela. Es entzieht sich jeglicher Vernunft, dass Israel als einziges Land dieser Welt nicht seine eigene Hauptstadt bestimmen darf – oder warum die Vereinten Nationen bei den vor kurzem stattgefundenen Zusammenstößen an der Grenze zum Gazastreifen nur die Rolle Israels untersuchen wollten und nicht das Verhalten der Terrororganisation Hamas. Sie rief Frauen, Jugendliche und Kinder dazu auf, den Grenzzaun mit Israel zu stürmen. Diese Liste könnte man nahezu unendlich fortsetzen.

Solidarität in der Verfolgung

Derselbe Angriff richtet sich gegen die christliche Gemeinde. Offenbarung 12 berichtet, dass der Drache in seiner Verfolgung der Frau (Israels) nicht erfolgreich war, weil die Erde „der Frau half“. Als Konsequenz wurde der Drache zornig und „ging hin, zu kämpfen gegen die Übrigen von ihrem Geschlecht, die Gottes Gebote halten und haben das Zeugnis Jesu“ (Offenbarung 12,17). Das bedeutet, dass wir wachsamer sein müssen als je zuvor. Wir müssen die Wahrheit des Wortes Gottes kennen und sie hochhalten.

Vier Ratschläge

Wir wollen uns an die Warnung Jesu erinnern, die er seinen Jüngern auf dem Ölberg gab: „Seht zu, dass euch nicht jemand verführe!“ Hier sind einige Vorschläge, die uns helfen werden, heil durch diese komplexen Zeiten zu kommen, in denen wir leben:

Lasst uns Menschen der Wahrheit sein! Ein Grund dafür, dass die Täuschung in diese Welt kommt, liegt darin, dass sie „die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben“ (2. Thessalonicher 2,10). Für uns als Gläubige ist es von großer Wichtigkeit, die Wahrheit zu kennen, um den Angriffen des Feindes zu entkommen. Erinnern wir uns daran, dass Jesus auf jede Versuchung des Teufels antwortete: „Es steht geschrieben…“ Daher sollten wir das Bibellesen zu einer täglichen Routine machen.

Lasst uns Menschen des Gebets sein! Epheser 6 erinnert uns daran, dass wir nicht „gegen Fleisch und Blut“ kämpfen. Eine der Waffen, die uns das Wort Gottes gibt, besteht in der Aufforderung: „Betet….allezeit im Geist“ (Epheser 6,18).

Lasst uns Zeugnis geben! Manchmal reicht es nicht aus, die Wahrheit zu kennen. Es wird Situationen geben, in denen wir unsere Stimme erheben müssen. Die Wahrheit zerstreut Lügen, wie das Licht die Finsternis vertreibt. Das Buch der Offenbarung beschreibt eine siegreiche Armee, die den Ankläger überwunden hat „durch das Wort ihres Zeugnisses“ (Offenbarung 12,11). Bitten wir Gott um Mut, für die Wahrheit unseres Glaubens und für Gottes auserwähltes Volk, die Juden, aufzustehen.

Lasst uns prophetische Menschen sein! Prophetie ist viel mehr, als nur in die Zukunft zu blicken. Sie bedeutet auch, den Herzschlag Gottes für diese Generation zu spüren. Die Propheten der alten Zeit forderten das Volk Gottes mit Gottes Herzenssicht für die damaligen Menschen heraus. Genau das liegt auch im Zentrum der Identität Jesu: „Bete Gott an! Das Zeugnis Jesu aber ist der Geist der Weissagung“ (Offenbarung 19,10). Schließlich wollen wir uns durch das Wort des Johannes ermutigen lassen: „Ich habe keine größere Freude als die, zu hören, dass meine Kinder in der Wahrheit wandeln“ (3. Johannes 4). Möge der Herr uns segnen, während wir dies tun.

Eskalation an Nord- und Südgrenze Israels

Am vergangenen Wochenende ist es sowohl in Syrien als auch an der israelischen Grenze zum Gazastreifen zu militärischen Auseinandersetzungen gekommen. Das syrische Regime beschuldigte Israel, Sonntagnacht Luftangriffe auf einen Militärstützpunkt bei Aleppo geflogen zu haben, bei denen nach Angaben einer syrischen Menschenrechtsorganisation neun Soldaten getötet wurden. Israel kommentierte dies nicht. Sechs der Getöteten sollen syrischer Nationalität gewesen sein. Laut israelischen Berichten handelte es sich um eine Militäreinrichtung der iranischen Revolutionsgarden. In der vergangenen Woche waren zweimal Drohnen aus Syrien in den israelischen Luftraum eingedrungen. Israel fing am Freitag eine dieser Drohnen mit einer Patriot-Rakete südlich des Sees Genezareth ab.

Gaza-Proteste: Verletzte, Tote und 200 Raketen
Am vergangenen Freitag setzten sich unterdessen die palästinensischen Proteste am Grenzzaun zwischen Israel und dem Gazastreifen fort. Ein israelischer Offizier wurde durch eine Granate mittelschwer verletzt, ein palästinensischer Jugendlicher, der versuchte, den Grenzzaun zu überwinden, wurde erschossen. Samstagfrüh bombardierte die israelische Luftwaffe zwei Terrortunnel und militärische Einrichtungen der Hamas, die mit Raketenabschüssen reagierte. Bis zur Vereinbarung eines durch Ägypten vermittelten Waffenstillstands Samstagnacht feuerten palästinensische Terroristen 200 Raketen und Mörsergranaten auf Israel ab. Die israelische Luftwaffe reagierte mit der Bombardierung von Terrorzielen im Gazastreifen.

Vier Mitglieder einer israelischen Familie in Sderot wurden durch Raketensplitter leicht verletzt. Unzählige Israelis im Süden des Landes mussten immer wieder die Luftschutzräume aufsuchen. Ab Samstagnachmittag gab es 150 Mal Raketenalarm. Im Grenzgebiet zum Gazastreifen brachen elf Feuer aus, die durch palästinensische Feuerdrachen und Luftballons mit brennbarem Material ausgelöst wurden. Alle konnten gelöscht werden. Zwei palästinensische Teenager im Alter von 15 und 16 Jahren wurden getötet, als die israelische Luftwaffe ein leeres Gebäude im Al Schati Camp bombardierte, das der Hamas als Trainingscenter diente. Die beiden Jugendlichen befanden sich auf der Straße in der Nähe des Hauses.

Israel: Iranische Truppen aus Syrien entfernen  

Israels Hauptziel in Syrien ist es, iranische Truppen aus dem Land zu entfernen. Das erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu Donnerstagabend nach seinem Staatsbesuch in Moskau. „Wir hatten 40 Jahre lang keine Probleme mit dem Assad-Regime“, sagte Netanjahu gegenüber Reportern vor seinem Rückflug nach Israel. „Kein einziger Schuss fiel auf den Golanhöhen. Was uns zunächst beunruhigte, war die Präsenz des Islamischen Staates nahe unserer Grenze. Später machten uns der Iran und die Hisbollah Sorgen, die ins Grenzgebiet gebracht wurden. Wir werden die Präsenz des Iran weder an unserer Grenze noch irgendwo sonst in Syrien akzeptieren. Doch unsere erste Priorität ist folgende: die Raketen und iranische Truppen von unserer Grenze zu entfernen.” Der russische Präsident Wladimir Putin hätte ihm versichert, dass Truppen der schiitischen Terrormiliz Hisbollah und des Iran mehrere Kilometer aus dem Grenzgebiet mit Israel verlegt worden seien. Israel verlangt allerdings einen viel größeren Abstand dieser Kräfte zu seiner Grenze. Unterdessen setzt die syrische Armee ihre Angriffe auf Rebellenstellungen im Grenzgebiet zu Israel fort. Die israelische Armee transportierte unterdessen erneut mehrere Tonnen humanitärer Hilfsgüter auf die syrische Seite , um den dortigen Flüchtlingen zu helfen.

Trump-Putin-Gipfel von großer Bedeutung für Nahost

Foto: Die lutherische Kathedrale von Helsinki, Wahrzeichen der Stadt; Foto: Alvesgaspar; Wikimedia Commons

Der heutige Gipfel zwischen dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump und seinem russischen Amtskollegen Vladimir Putin in Helsinki könnte über Krieg und Frieden im Nahen Osten entscheiden. Die Lage in Syrien und das iranische Atomabkommen stehen u.a. ganz oben auf der Agenda der beiden Supermächte. „Sowohl die USA als auch Russland wollen eine Verständigung über ihre jeweiligen weltweiten ‚Einflusssphären’ erreichen”, erklärte Dr. Zaki Shalom, Mitarbeiter am israelischen Institut für Nationale Sicherheitsfragen gegenüber The Media Line. „Wir können das mit den Ereignissen nach dem Zweiten Weltkrieg vergleichen, als (der damalige US-Präsident) Roosevelt, (der frühere britische Premierminister) Churchill und (der sowjetische Diktator) Stalin sich darüber einigten, wer die Kontrolle über welche Teile der Welt ausüben würde, um direkte Auseinandersetzungen miteinander zu vermeiden.”

Laut der israelischen Tageszeitung Jerusalem Post gibt es Spekulationen, dass die USA die russische Annexion der Krim anerkennen könnten. Im Gegenzug müsste der Kreml dann die neuen amerikanischen Sanktionen gegen den Iran unterstützen. Denkbar wäre auch eine Verpflichtung Russlands, die iranischen Truppen aus Syrien zu entfernen. Eine mögliche Gegenleistung der USA wäre beispielsweise ein Teilabzug der Amerikaner aus Syrien.