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Zitate

„Ihre Präsenz (hier in Israel) ist eine starke Botschaft an die ganze Welt. Ihre Solidarität und Freundschaft sind wichtig für uns – sehr wichtig! Während ich durch die Menge zum Podium ging, hörte ich oft den Satz: „Wir lieben Israel!“ Ich darf Ihnen sagen, dass auch wir Sie lieben.“ Ariel Sharon, ehemaliger Premierminister Israels

„Ihre Entscheidung, ihre Botschaft in Jerusalem zu einer Zeit zu errichten, als wir wegen unseres Glaubens im Stich gelassen wurden, war eine mutige Tat und ein Zeichen der Verbundenheit mit uns. Ihre Gesten und Taten gaben uns das Gefühl, dass wir nicht alleine sind.“ Ehemaliger Premierminister Menachem Begin

„Erlauben Sie mir, Ihnen zu sagen, wie sehr Israel und ich Ihre Anwesenheit hier in Jerusalem schätzen, besonders während dieser schwierigen Tage. Das Land Israel hat seit seinem Bestehen viele Schwierigkeiten erfahren. Deshalb schätzen wir es sehr, wenn wir Menschen sehen, die sich kümmern, die engagiert sind und die dies durch Taten und Worte zeigen.“ Früherer Premierminister Yitzhak Rabin

„Ich bin gekommen, um mich für ihre Unterstützung bei unserer großen gemeinsamen Aufgabe zu bedanken. Sie war sehr, sehr effektiv. Vielen Dank.“  Premierminister Benjamin Netanjahu

„Ich werde den Premierminister, den Verteidigungsminister und den Stabschef, die neben mir sitzen werden, um den Jerusalemmarsch zu sehen, fragen: ‚Seht ihr diese Menschen?’ Und ich werde zu ihnen sagen: ‚Sie sind Teil unserer Armee. Sie sind ein Teil unserer Stärke, sie sind ein Teil unserer Verteidigung  Jerusalems!’“ Ehud Olmert, früherer Premierminister  und ehemaliger Bürgermeister  Jerusalems

„Wir danken Ihnen allen dafür, dass Sie hier sind und so treu jedes Jahr hierher kommen. Ihr Glaube gibt uns Kraft. Wir wissen, dass Sie viele sind, aber wir wissen auch, dass Sie noch viel mehr Menschen repräsentieren.“ Ehemaliger Bürgermeister  Jerusalems, Teddy Kollek

„Ihre Sympathie, Solidarität und Ihr Glaube an die Zukunft Israels bedeuten uns ungeheuer viel. Wir betrachten Ihre Arbeit als Teil der Erfüllung der prophetischen Vision, die Sacharja in Kapitel 14 zum Ausdruck brachte. Ihre Anwesenheit hier wird immer eine goldene Seite im Buch der Ewigkeit im Himmel bleiben. Möge Gott Sie von Zion aus segnen.“ Der frühere Oberrabbiner Rabbi Shlomo Goren

„Die Christliche Botschaft in Jerusalem und ihre Pilgerreise in diese Stadt trägt eine Botschaft, die von den Regierungen und Staatsmännern aller fünf Kontinente nicht übersehen und nicht unterschätzt werden kann. Es ist eine Botschaft der Wahrheit, eine Botschaft des Gewissens, eine Botschaft der Pluralität, des Anstandes und der menschlichen Brüderschaft.“ Ehemaliger Premierminister Jitzhak Shamir

„Ihre Gegenwart hat uns nicht nur dazu veranlasst, uns zu erinnern. Sie hat uns auch getröstet.“ Früherer Premierminister Jitzhak Navon

„Sie haben Sacharjas Prophezeiung mit Leben und Bedeutung erfüllt, wo es heißt, dass in  jener Zeit die Nationen jedes Jahr hinaufkommen werden, um das Laubhüttenfest in Jerusalem zu feiern. Ich möchte abschließend meine Wertschätzung zum Ausdruck bringen für die zionistischen Beschlüsse auf Ihrem Baseler Kongress. Vielen Dank, dass Sie alle gekommen sind.“ Ehemaliger Präsident Chaim Herzog

Fortschritte in Koalitionsgesprächen mit Lieberman

Die Koalitionsgespräche zwischen der regierenden Likud-Partei von Premierminister Netanjahu und der Israel Beiteinu-Partei von Avigdor Lieberman machen Fortschritte. Vertreter der Finanzministeriums und Liebermans Partei verhandelten bis Montagnacht über eine Rentenreform zugunsten eingewanderter Juden aus der ehemaligen Sowjetunion, die Gespräche werden am heutigen Dienstag fortgesetzt.

Nachdem letzte Woche zunächst über einen bevorstehenden Regierungsbeitritt der Zionistischen Union unter Isaak Herzog berichtet worden war, brachte Netanjahu überraschend Lieberman in die Koalition und versprach ihm das Verteidigungsministerium, einen Posten, den Herzog ebenfalls anvisiert hatte.

In der Folge erklärte Herzog den Abbruch seiner Gespräche mit Netanjahu, während Verteidigungsminister Mosche Ja'alon zurücktrat, ohne das ihm angebotene Außenministerium in Erwägung zu ziehen. Zwischen Netanjahu und Ja'alon hatte es schon seit einiger Zeit gekriselt. Bei der Eröffnung der neuen Sitzungsperiode der Knesset erklärte Netanjahu am heutigen Dienstag, die Tür für eine zusätzliche Regierungserweiterung sei weiterhin offen, eine Einschätzung, die Herzog zurückwies.

Al-Sisi plant Netanjahu-Abbas-Gipfel in Kairo

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi will den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas "in naher Zukunft" zu direkten Gesprächen nach Kairo einladen. Das berichtet die israelische Presse am heutigen Dienstag. Die letzten Tagen waren von reger diplomatischer Aktivität zwischen Kairo, den Palästinensergebieten und Jerusalem geprägt.

Bei dem geplanten Dreiergipfel will Ägypten die Vermittlerrolle zwischen den Parteien übernehmen, nachdem Al-Sisi bereits letzte Woche seine Hilfe im Nahost-Friedensprozess angeboten hatte. "Es gibt eine reale Chance auf Frieden", erklärte Al-Sisi.

(Foto: Von Kremlin.ru, CC-BY4.0,https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36891466)
Da Ägypten eine Grenze zum Gazastreifen hat und enge diplomatische Beziehungen sowohl zu den Israelis als auch zu den Palästinensern pflegt, könnte der ägyptische Vorstoss  auf größere Gegenliebe treffen als die für diesen Sommer geplante französische Friedensinitiative. Netanjahu hatte am Montag auf einer Pressekonferenz mit dem französischen Premierminister Manuel Valls in Jerusalem die französischen Pläne zurückgewiesen, da sie keine direkten Verhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis beinhalten. Valls erklärte daraufhin, er begrüße direkte Verhandlungen und wolle diese Möglichkeit mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande besprechen. Die Palästinensische Autonomiebehörde sprach sich kurz darauf gegen direkte Verhandlungen mit Israel aus. Der Pariser "Nahost-Friedensgipfel" am 3. Juni soll in Abwesenheit der Konfliktparteien stattfinden.

Streit um Erweiterung der israelischen Regierung

Oppositionsführer Isaak Herzog von der Arbeitspartei will mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu nicht weiter über einen Regierungsbeteiligung verhandeln, weil Netanjahu nun auch Tuchfühlung mit Avigdor Lieberman von der nationalkonservativen Partei „Israel Beiteinu“ aufgenommen hat. Das erklärte Herzog am heutigen Mittwoch. Seit Tagen mehren sich die Gerüchte, dass Netanjahu seine Regierung, die nur über eine knappe Mehrheit von einem Sitz in der Knesset verfügt, erweitern will, um politisch handlungsfähiger zu sein. Unterdessen drohten Mitglieder von Herzogs Arbeitspartei mit einer Abspaltung, sollte Herzog tatsächlich in eine Regierung der nationalen Einheit mit Netanjahus Likud-Partei eintreten. Sowohl Herzog als auch Lieberman beanspruchen das Verteidigungsministerium für sich.

Al-Sisi bietet Hilfe im Friedensprozess an

Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi hat Israelis und Palästinensern am Dienstag seine Hilfe bei der Erreichung eines Friedensabkommens angeboten, das „Hoffnung für die Palästinenser und Sicherheit für die Israelis“ bieten würde. Premierminister Benjamin Netanjahu begrüßte Al-Sisis Angebot, während Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas Israel für den Stillstand der Gespräche die Schuld gab und mehrere Forderungen stellte. Am selben Tag verschob Frankreich seinen geplanten „Nahost-Friedensgipfel“, der am 30. Mai hätte stattfinden sollen, auf einen späteren Zeitpunkt in diesem Sommer. Offizieller Grund für die Verschiebung ist, dass US-Außenminister John Kerry Ende Mai wegen einer Terminkollision nicht teilnehmen könnte.

Gabriel Naddaf weist Vorwürfe zurück

Vater Gabriel Naddaf, ein griechisch-orthodoxer Priester in Israel, der sich für die Integration christlicher Araber in die Armee und die israelische Gesellschaft einsetzt, wehrt sich seit mehreren Tagen gegen Vorwürfe der sexuellen Belästigung. Die über die Medien verbreiteten Anschuldigungen, er hätte sich jungen potenziellen Rekruten unsittlich genähert, weist Naddaf entschieden zurück. Am Dienstag erklärte er dem israelischen “Army Radio”: “Es gibt Leute, die Tag und Nacht daran arbeiten, mich zu verleumden…sie wollen mich und meine Ziele beschädigen.“ Auf seiner Facebook-Seite schreibt er, dass die Verantwortlichen dieser “Verschwörung” gegen seine Person entlarvt worden seien und die Polizei Ermittlungen eingeleitet habe. Deren Ergebnisse würden zu gegebener Zeit veröffentlicht.  

 

Erneuter Messerangriff in Jerusalem
Am Montagmorgen hat ein palästinensischer Terrorist in Jerusalem einen jüdischen Israeli mit dem Messer angegriffen. Das Opfer, Jehoschua Frank (26), wurde mit Stichwunden im Oberkörper leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht, der Angreifer konnte von Sicherheitskräften verhaftet werden. Frank war mit seiner Frau und seinen beiden Zwillingen unterwegs, die im Kinderwagen saßen. Als er den Palästinenser neben sich anhalten und das Messer ziehen sah, lief er auf den Attentäter zu, um seine Familie zu schützen. Der zwanzigjährige Palästinenser stach auf ihn ein, während Frank versuchte, ihn von sich weg zu stoßen. Schließlich gab der Angreifer auf, warf das Messer weg und rannte davon.

Taufstelle Jesu wird von Landminen gereinigt
Die Taufstelle Qasr al-Yehud (jüdische Festung) am Jordanfluss nahe Jericho soll in den nächsten zwei Jahren von zirka 4000 Landminen gereinigt werden. Viele, hauptsächlich orthodoxe christliche Denominationen glauben, dass Jesus an diesem Ort von Johannes getauft wurde. Der britische “HALO Trust” wird die Minen mit Einverständnis der israelischen Regierung und der palästinensischen Autonomiebehörde entschärfen und beseitigen. Bisher ist nur ein begrenzter Abschnitt der Taufstelle am Jordan zugänglich, die sich zum beliebten Touristenziel entwickelt hat. Der Fluss bildet hier die natürliche Grenze zwischen Israel und Jordanien. Israel hatte das Gebiet nach dem Sechstagekrieg von 1967 vermint, um jordanische Panzer und Bodentruppen sowie palästinensische Terrorgruppen von Angriffen auf israelische Ortschaften abzuhalten. Auch in der jüdischen Überlieferung hat der Ort Bedeutung, er markiert die Stelle, an der die Landnahme der Israeliten – mit der Durchschreitung des Jordan - in Kanaan begonnen haben soll. Andere Verorten dort die Himmelfahrt des biblischen Propheten Elia.

Roboter spielt HaTikwa

Studenten des Technion in Haifa haben einen Roboter entwickelt, der Melodien auf dem Xylofon spielen kann, u.a. auf "HaTikwa" (die Hoffnung), die israelische Nationalhymne.

Haifa-Heim-Bewohner besuchen Netanjahu, Rivlin

Bereits Ende Januar wurde den Bewohnern des ICEJ-Heimes für bedürftige Holocaust-Überlebende in Haifa eine besondere Ehre zuteil. Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages waren sie sowohl bei Premierminister Benjamin Netanjahu als auch beim israelischen Präsidenten Reuven Rivlin zu Gast. Eine Gruppe von 15 Überlebenden, begleitet von ICEJ-Mitarbeiterin Nicole Yoder, traf den Premierminister in Tel-Aviv. Die Begeisterung und Rührung waren beidseitig. Während die Überlebenden erklärten, sie hätten es sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen können, einmal den Premierminister persönlich zu treffen, zeigte Netanjahu sich tief bewegt von ihren Lebensgeschichten. „Wenn ich Sie anschaue, wird mir mehr denn je bewusst, dass das jüdische Volk lebt, Am Israel Chai“, erklärte Netanjahu. Der Premierminister bedankte sich herzlich bei der ICEJ für ihren Einsatz zugunsten Israels und des jüdischen Volkes.

Nur einen Tag später machten sich die Haifa-Heim-Bewohner erneut auf den Weg, diesmal nach Jerusalem in die Residenz von Präsident Rivlin. Auch dort fanden die Herzen schnell zueinander. „An den Holocaust zurückzudenken, ist sehr schmerzhaft”, erklärte Rivlin. „Doch wenn ich Sie anschaue, habe ich so viel Hoffnung für die Zukunft Israels.“ Der Präsident bedankte sich bei Haifa-Heimleiter Shimon Sabag für die wichtige Aufgabe, die diese betreute Wohneinrichtung erfülle.

Weitere Informationen zum Haifa-Heim

Bitte unterstützen Sie diese wichtige Einrichtung, die allein durch Spenden finanziert wird!

Informationen zu Patenschaften für Heimbewohner erhalten Sie unter info@icej.de

Zum Spendenportal

Iran: Raketen wichtiger als Gespräche

Der iranische Staatspräsident Ajatollah Ali Chamenei hat am heutigen Mittwoch die Raketentests seines Landes verteidigt. Der Iran brauche sein Raketenprogramm, um aus einer Position der Stärke heraus verhandeln zu können, sagte er. Zudem könnten Verhandlungen die militärische Macht seines Landes nicht ersetzen. Am Dienstag beantragten die USA, Frankreich, Großbritannien, Deutschland  und weitere Verbündete eine Sitzung des UN-Sicherheitsrates, um eine “angemessene Reaktion” auf die kürzlich stattgefundenen iranischen Raketentests zu formulieren, die Israel bedrohten. Auf einer der beiden Raketen, die Teheran abgefeuert hatte, war die Aufschrift „Israel muss von der Erde getilgt werden“ angebracht. Eine im Zusammenhang mit dem Atom-Abkommen verabschiedete UN-Resolution verbietet es dem Iran, Raketen zu testen, die Atom-Sprengköpfe transportieren können.

Mordanklage gegen israelischen Soldaten unwahrscheinlich

Der Fall eines 19jährigen israelischen Soldaten, der letzte Woche Donnerstag einen am Boden liegenden, schwer verletzten palästinensischen Angreifer in Hebron durch einen Kopfschuss getötet hat, schlägt in Israel weiterhin hohe Wellen. Die Menschenrechtsorganisation B’Tselem veröffentlichte ein Video von dem Vorfall, das zuvor in palästinensischen sozialen Medien kursiert war. Während die Staatsanwaltschaft am Dienstag neun weitere Tage Untersuchungshaft forderte, bewilligte das Militärgericht nur eine Verlängerung um zwei Tage bis Donnerstag. Nach Aussage des zuständigen Militärrichters sei die Beweislage für eine Mordanklage bisher nicht eindeutig.

Der Oberbefehlshaber der israelischen Armee Gadi Eisenkot erklärte am Mittwoch, Soldaten, die in der „Hitze des Gefechts“ Fehler begingen, könnten mit der vollen Unterstützung der Armee rechnen. Militärangehörige jedoch, die den Verhaltenskodex der Armee verletzten, müssten damit rechnen, schnell ihrer gerechten Strafe zugeführt zu werden. Während der Anhörung des Soldaten am Dienstag versammelten sich hunderte Sympathisanten vor dem Gerichtsgebäude. Sie kritisierten den Verteidigungsminister und die Medien und warfen ihnen eine Vorverurteilung des Soldaten vor.

Von entscheidender Wichtigkeit scheint u.a. die Frage zu sein, ob der Soldat davon ausgehen durfte, dass der verletzte und am Boden liegende Palästinenser unter seiner für die Jahreszeit ungewöhnlich dicken Jacke einen Sprengstoffgürtel trug, den er trotz seiner Verletzung noch aktivieren konnte. Diese Annahme stellte sich im Nachhinein als falsch heraus, wird jedoch von den Verteidigern des Soldaten zu seiner Entlastung vorgebracht.