Weihnachtsansprache von Benjamin Netanjahu

Deutsche Fassung

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Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) am Mittwoch, 21. Dezember 2016, besucht, um von dort seine jährlichen Weihnachtsgrüße an die christliche Welt zu senden.

In seinen traditionellen Feiertagsgrüßen erklärte Netanjahu: „Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr wünsche ich allen unseren christlichen Freunden weltweit! Ich sende euch diese Grüße aus Jerusalem, wo ich im Vorhof der großartigen Internationalen Christlichen Botschaft stehe. Ich bin so stolz auf unsere Beziehungen mit unseren christlichen Brüdern und Schwestern. … Wir stehen zu euch und ich bin stolz auf die Tatsache, dass Israel der einzige Ort im Nahen Osten ist, an dem die christliche Gemeinschaft nicht nur überlebt, sondern gedeiht. Das ist kein Zufall. Denn wir sind der Religionsfreiheit verpflichtet, wir akzeptieren unser Erbe und ergreifen unsere gemeinsame Zukunft. Bitte kommt nach Israel. Kommt und besucht mich, ich erwarte euch. Es wird eine großartige Erfahrung für euch sein. Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!“

Da Weihnachten und das jüdische Lichterfest Chanukka dieses Jahr am selben Tag beginnen, wünschte Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender Direktor der ICEJ in Jerusalem, dem Premierminister ein „Chanukka Sameach“, ein fröhliches Chanukka-Fest, und überreichte ihm als Geschenk einen silbernen Chanukka-Dreidel, einen Kreisel. Dieser ist zu Chanukka besonders bei Kindern als Spielzeug beliebt.

„Es war eine große Ehre, den Premierminister in unserer Botschaftszentrale zu empfangen und seine guten Wünsche zum Weihnachtsfest zu erhalten“, erklärte Bühler. „Wir wissen, dass Christen aus Ländern von nah und fern seine warmen, aufrichtigen Worte sehr schätzen werden. Es war begeisternd, ihm, seiner Familie und dem gesamten jüdischen Volk unsere besten Chanukka-Wünsche auszusprechen.“

„Dies ist tatsächlich eine Zeit, in der beide Gemeinschaften den Triumph des Lichtes über die Dunkelheit feiern können. Und die gezeigte Solidarität verdeutlicht erneut, dass Israel ein Land ist, in dem Religionsfreiheit nicht nur garantiert, sondern auch proaktiv gefördert wird“, sagte Bühler.