Hilfe für die arabische Bevölkerung

Unterstützen Sie bedürftige Senioren und Kinder in der Jerusalemer Altstadt

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Von Lisa Schmid

Senioren, Behinderte und Kinder aus sozialschwachen Familien gehören zu den hilfsbedürftigsten Menschen in der arabischen Bevölkerung Israels. Das Zentrum „Der barmherzige Samariter“ im christlichen Viertel der Jerusalemer Altstadt nimmt sich ihrer an, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit.  450 sozialschwache Senioren und behinderte Menschen werden hier von Freiwilligen mit warmem Essen, medizinischer Hilfe und anderen Diensten versorgt.

Gegen die Einsamkeit
Der Direktor  Raja Salameh, ein gläubiger Christ,  organisiert zudem gemeinschaftliche Aktivitäten, um die Einsamkeit dieser  bedürftigen Altstadtbewohner zu lindern.  In der Altstadt Jerusalems gibt es einen überdurchschnittlich hohen Anteil älterer Menschen – aufgrund von Emigration und fehlender sozialer Mobilität. Die Unterstützung durch israelische und palästinensische Behörden reicht bei weitem nicht aus, um ihre Grundbedürfnisse zu decken.

Bitte helfen Sie uns, das Zentrum „Der barmherzige Samariter“ zu unterstützen! Für die tägliche Essensausgabe werden dringend Spenden benötigt (ca. 3000 Euro im Monat), damit diese weitergehen kann. Auch die Büro- und Verwaltungskosten können  nicht mehr gedeckt werden. Als Spendenstichwort bitte „Hilfe für Araber“ angeben, herzlichen Dank!

Ein Herz für Kinder
Salameh will auch die Kinder dieses überfüllten Stadtviertels erreichen – mit biblischen Geschichten. Die Einrichtung eines christlichen Kindergartens  ist geplant. Er entwickelt zudem ein Programm, um  Drogenmissbrauch und Spielsucht unter Jugendlichen zu bekämpfen. Raja Salamehs bewegendes Zeugnis, vom PLO-Funktionär und Junkie zum barmherzigen Samariter, ist auf Seite 28 zu finden.

Gebetserhörung
Das Hilfszentrum, im Jahr 2000 in einer Privatwohnung eingerichtet, wurde schnell zu klein.  Raja und seine Mitstreiter begannen, für größere Räumlichkeiten zu beten. Eine der orthodoxen Kirchen stellte ein geräumiges  aber baufälliges Gebäude zur Verfügung – aufgrund des oft vorherrschenden Misstrauens gegenüber evangelikalen Christen ein kleines Wunder. Durch tatkräftige Renovierungshilfe ausländischer Besuchergruppen  verwandelte sich das Haus in ein voll funktionsfähiges Gemeinschaftszentrum,  das 2007 eingeweiht werden konnte.

Praktische Hilfe
Das Zentrum bietet auch Hilfe in rechtlichen und behördlichen Angelegenheiten. Rollstühle und Rollatoren werden alten und gehbehinderten Menschen zur Verfügung gestellt, da  die engen steilen Gassen der Altstadt oft eine große Herausforderung darstellen.  Die freiwilligen Mitarbeiter bemühen sich, Sprachbarrieren abzubauen und Einsamkeit, Angst und Missbrauch entgegen zu wirken, die leider oft zum Alltag dieser Menschen gehören.

Geistliche Nahrung
„In all den Jahren haben wir gesehen, was für eine liebevolle und wunderbare Arbeit dieses Zentrum leistet, wie es die christliche Gemeinschaft auf eine neue Art und Weise näher zusammen gebracht hat“, sagt Nicole Yoder, Direktorin der ICEJ-Sozialabteilung in Jerusalem. „Spenden werden nicht nur zur Linderung physischer Nöte eingesetzt, sondern auch, um geistliche Nahrung zu geben, durch die Verkündigung des Evangeliums in einer bedürftigen und komplexen Gesellschaft.“   

Bitte unterstützen Sie den „barmherzigen Samariter“ mit ihrer Spende, damit diese segensreiche Arbeit in der Jerusalemer Altstadt weitergehen kann.

Als Spendenstichwort bitte „Hilfe für Araber“ angeben. Raja Salamehs Lebenszeugnis finden Sie im Wort aus Jerusalem Ausgabe 02/2011 auf Seite 28.)

 

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