Kundgebung in Genf für gleiche Rechte Israels bei den UN

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19 Mär 2019 (All day)
Kundgebung in Genf für gleiche Rechte Israels bei den UN

Am Montag, 18. März 2019, hat die Nichtregierungsorganisation UN Watch eine Kundgebung in Genf organisiert, um für gleiche Rechte für Israel bei den Vereinten Nationen (UN) zu demonstrieren und gegen die unerbittliche Voreingenommenheit und die unverhältnismäßigen Anklagen des UN-Menschenrechtsrates gegen Israel zu protestieren. Über 1.000 Teilnehmer aus ganz Europa folgten diesem Aufruf, darunter die ICEJ, die mit vielen christlichen Freunden ihre Solidarität mit Israel bekundete. In einem offenen Brief wandte sich ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler am Montag mit scharfen Worten an Coly Seck,Präsident des UN-Menschenrechtsrates, und Michelle Bachelet, Hohe Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen. „Der UN-Menschenrechtsrat hat sich von antiisraelisch eingestellten Regierungen und NGOs ausnutzen lassen, um den UN-Sicherheitsrat zu umgehen und ihnen zu helfen, Israel zu delegitimieren und den jüdischen Staat letzten Endes über andere Kanäle zu beseitigen. Wir fordern Sie auf, diesen Kurs zu ändern und diese boshafte und fehlgeleitete Initiative aufzugeben“, schrieb Bühler. (Foto: ICEJ, Kundgebung in Genf)

 

Anschlag bei Ariel, Raketen auf Tel Aviv

Am Sonntag hat ein palästinensischer Terrorist an einem Straßenkontrollpunkt im Westjordanland (Judäa und Samaria) nahe Ariel dem 19-jährigen israelischen Soldaten Gal Keidan die Waffe entrissen und ihn erschossen. Der Terrorist verwundete einen weiteren Soldaten und schoss anschließend auf vorbeifahrende Zivilisten, darunter Rabbi Ahiad Ettinger. Der 47-jährige Vater von 12 Kindern im Alter von ein bis 22 Jahren erlag am Montag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Auf der Flucht verletzte der Attentäter einen weiteren Soldaten durch Schüsse schwer. Die Suche nach dem Terroristen dauert an. Die im Gazastreifen regierende islamistische Terrororganisation Hamas verteilte nach dem Anschlag Süßigkeiten und rief zum Feiern auf. Zuvor hatten am Donnerstag im Großraum Tel Aviv erstmals seit 2014 die Luftschutzsirenen geheult, nachdem zwei Raketen aus dem Gazastreifen auf die Großstadt abgefeuert worden waren. Es gab zwei Explosionen, verletzt wurde niemand. Tel Avivs Bürgermeister Ron Chuldai ordnete die Öffnung der öffentlichen Schutzräume an. In der Nacht auf Freitag feuerte die Hamas weitere Raketen auf den Süden Israels ab. Es gab keine Verletzten. Als Reaktion auf den Beschuss griff die israelische Armee Stellungen der Hamas an, unter anderem eine unterirdische Raketen-Produktionsstätte.

 

Gazastreifen: Entführung von Fatah-Sprecher

Am Montag ist der offizielle Sprecher der Fatah im Gazastreifen, Atef Abu Seif, nahe seinem Haus verschleppt worden. Die Entführer brachen ihm Arme und Beine. Die Fatah-Partei von Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas macht die im Gazastreifen herrschende islamistische Terrororganisation Hamas für die Tat verantwortlich. Beobachter vermuten eine Rache-Aktion, da die Hamas der Fatah vorwirft, treibende Kraft für Demonstrationen zu sein, die vergangene Woche in Gaza-Stadt unter dem Motto „Wir wollen leben!“ gegen die Misswirtschaft der Hamas stattfanden. Die Hamas ging gewaltsam gegen die mehrere hundert Protestierenden vor. Auch anwesende Journalisten und Menschenrechtsaktivisten wurden verletzt. Der UN-Sonderbeauftragte und ehemalige bulgarische Außenminister Nikolaj Mladenow kritisierte das Vorgehen der Hamas am Sonntag scharf.

 

Berlin: Auftrittsverbot für Terroristin

Die Berliner Senatsverwaltung für Inneres hat den Auftritt der wegen Mordes verurteilten palästinensischen Terroristin Rasmea Odeh in Berlin untersagt und ihr Visum kurzfristig aufgehoben. Sie musste Deutschland verlassen. Odeh hätte am Freitag bei einer Veranstaltung des in den USA verbotenen Vereins „Samidoun“ in Berlin-Kreuzberg zum Thema „Frauen im Befreiungskampf“ sprechen sollen. Anschließend war eine Sprecher-Tour durch Deutschland geplant. Grünen-Politiker Volker Beck hatte sich im Vorfeld dafür eingesetzt, dass der Terroristin ein Auftrittsverbot erteilt wird. Odeh war 1969 am Bombenanschlag auf einen Supermarkt in Jerusalem beteiligt, bei dem zwei junge Menschen starben und acht weitere schwer verletzt wurden (Foto) sowie an einem Anschlag auf das britische Konsulat. Sie wurde 1970 zu lebenslanger Haft verurteilt. 1980 kam sie im Rahmen eines Gefangenenaustauschs vorzeitig frei. Von ihren Taten hat sie sich nie distanziert. In Israel wurde die Entscheidung des Berliner Senats begrüßt. „Die deutschen Behörden haben eine klare rote Linie gegen die Glorifizierung von Terror gezogen“, lobte Israels Botschafter Jeremy Issacharoff.

 

Israel feiert Purim

Am morgigen Mittwoch beginnt nach Sonnenuntergang das jüdische Purimfest. Viele israelische Familien nutzen es für den Besuch von Parks und Veranstaltungen. Die Kinder in Israel kommen verkleidet zur Schule und in den Kindergarten. Purim erinnert an die Vereitelung des Vernichtungskomplotts des Agagiters Hamann gegen die Juden, beschrieben im biblischen Buch Esther. In vielen Städten gibt es Umzüge und Paraden mit festlichen Themen, Umzugswagen und Feuerwerk. Die Kinder lieben es, sich als Königin Esther, Mordechai, Tiger oder Superhelden zu verkleiden. In den Synagogen wird das Buch Esther gelesen. Kindern bereitet es dabei besonders viel Freude, jede Erwähnung des Namens „Haman“, der die Juden vernichten lassen wollte, mit lauten Buh-Rufen und mit Rasselklappern zu quittieren.