Alijah und Integration: Neues Zuhause Israel

ICEJ ebnet Neueinwanderern den Weg

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Posted on: 
10 Jan 2020
Alijah und Integration: Neues Zuhause Israel

Darum sage: „So spricht Gott der HERR: Ich will euch zusammenbringen aus den Völkern und will euch sammeln aus den Ländern, in die ihr zerstreut seid, und will euch das Land Israels geben.” (Hesekiel 11,17)

Wenn jüdische Familien, die Alijah (Einwanderung nach Israel) machen, auf dem Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv landen und ihren israelischen Ausweis erhalten, ist ihre Reise noch nicht beendet. Tatsächlich ist dieser Moment nur der erste Schritt in Richtung ihres großen Ziels: sich in Israel ein neues Leben aufzubauen. Die ICEJ hilft dabei, den Weg für diese Neuankömmlinge zu ebnen, und unterstützt sie beim Erlernen der neuen Sprache, bei der Arbeitssuche und beim Zurechtfinden im israelischen Alltag. (Foto: ICEJ, Israelische Neueinwanderer erhalten ein Geschenk der ICEJ)

Bitte helfen Sie uns, jüdischen Neueinwanderern einen guten Start zu ermöglichen, damit ihr Leben in Israel gelingt!

Erfolgreiche Integration

Olim (Neueinwanderer) müssen in ihrem neuen Leben viele Herausforderungen meistern. Eine gute Arbeitsstelle zu finden ist manchmal die größte Hürde, die es zu überwinden gilt. Von den vielen Integrationsprojekten, die die ICEJ-Sozialabteilung im Laufe der Jahre finanziert hat, sind Berufsausbildung und die Erneuerung beruflicher Qualifikationen unerlässlich, um den Familien wirtschaftliche Unabhängigkeit und ihre erfolgreiche Integration im Land zu ermöglichen. Mitarbeiter der ICEJ besuchten vor Kurzem das Ye’alim Integrationszentrum in Beerscheba, um Neueinwanderer zu treffen und sie mit Haushaltsartikeln zu segnen. Unsere Mitarbeiter unterhielten sich auch mit einigen Teilnehmern der beruflichen Förderungsprogramme, die wir sponsern.

Neustart für IT-Programmierer

Dennis, ein IT-Programmierer und Neueinwanderer aus Russland, kam letztes Jahr mit seiner Frau und seinem Sohn nach Israel. Um in einem israelischen Unternehmen eine Anstellung zu finden, musste er eine neue Sprache lernen und sich auf ein neues Arbeitsumfeld einstellen. Dennis konnte in einem von der ICEJ finanzierten Förderprogramm Hebräisch, Englisch und den Umgang mit neuen Programmiersystemen lernen. Heute spricht Dennis beide Sprachen fließend und hat einen in Israel gültigen Abschluss. Dadurch ist er in der Lage sich als Programmierer zu bewerben. Er ist der ICEJ dankbar für die Gelegenheit lernen zu dürfen, für die Lehrer, die ihn unterstützt haben, und auch für die Kinderprogramme, in denen seinem kleinen Sohn Hebräisch und andere wichtige Fähigkeiten beigebracht wurden. „Mein kleiner Sohn spricht sogar schon besser Hebräisch als ich“, lachte Dennis.

Ingenieur baut neues Leben auf

Wir trafen auch Pablo aus Venezuela, der seine Fertigkeiten im Bauingenieurwesen in einer vollkommen anderen Sprache wieder neu lernen musste. Er konnte einen speziellen Intensivkurs für Hebräisch und berufliche Ausbildung absolvieren und arbeitete hart, um Hebräisch und die hebräischen Fachbegriffe und Feinheiten des israelischen Ingenieurwesens zu erlernen. „Es ist nicht einfach, Alijah zu machen, vor allem im Alter von 52 Jahren“, erklärte Pablo. „Aber weil sich die Situation in Venezuela verschlechterte, sahen wir ein, dass es für uns besser ist hier in Israel zu leben.” Wir freuten uns mit ihm, als er uns gute Neuigkeiten mitteilte: „Gott sei Dank, ich habe zwei Jobangebote erhalten und muss den Unternehmen heute meine Entscheidung mitteilen“, lächelte Pablo.

25 Jahre Partnerschaft

Morris Korim, Direktor des Ye’alim Integrationszentrums, drückte der Christlichen Botschaft von Herzen seine Dankbarkeit aus: „Ihr brachtet unseren Olim heute Geschenke, aber das größte Geschenk ist eure Anwesenheit! Das beste Geschenk ist unsere jahrelange Partnerschaft mit der ICEJ und unseren christlichen Freunden auf der ganzen Welt. Wir schätzen eure Unterstützung der Alijah und Integration von Neuankömmlingen in Israel. Unsere 25-jährige Partnerschaft gibt uns Kraft weiterzumachen.“

Wir freuen uns mit Dennis, Pablo und den vielen anderen, die mutig ihr altes Leben zurückließen, um in Israel von Neuem anzufangen - mit einer neuen Sprache, einer neuen Kultur, neuen Menschen, einem neuen Beruf und einer neuen Lebensweise. Danke, dass Sie uns unterstützen, jüdischen Familien nicht nur dabei zu helfen, nach Israel heimzukommen, sondern hier auch Erfolg zu haben!

Lassen Sie uns für jüdische Neueinwanderer beten und ihren Start in Israel durch die Förderung von Sprach- und Ausbildungsprogrammen erleichtern. Als Verwendungszweck bitte „Alijah und Integration“ angeben, herzlichen Dank!

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