Den Kreislauf der Armut durchbrechen

Unterstützung für Jugendliche am Rande der Gesellschaft

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Posted on: 
26 Apr 2018 (All day)
Den Kreislauf der Armut durchbrechen

Etwa 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Israel leben in Armut. Viele von ihnen sind gefährdet, die Schule abzubrechen und Drogen zu nehmen oder straffällig zu werden. Mit der Unterstützung des Mentoren-Programmes „Touching the Horizon“ (Den Horizont berühren) möchte die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) diesen jungen Leuten helfen, aus dem Kreislauf der Armut und des Misserfolges auszubrechen. In 18 israelischen Städten werden benachteiligte Jugendliche in ihren letzten Schuljahren von ausgebildeten Mentoren begleitet. Dank dieser Hilfe werden die Jugendlichen emotional gestärkt und schaffen es, ihren Schulabschluss zu machen. Bitte helfen Sie uns, dieses besonders erfolgreiche Projekt auch 2018 fortzusetzen!

Kein leichtes Leben

„Mein Vater arbeitet nicht. Meine Mutter hält die siebenköpfige Familie mit Putzjobs über Wasser“, erzählte Idan. „Das Leben ist nicht leicht. Als ich in der 10. Klasse war, hätte ich fast die Schule abgebrochen, um zu arbeiten und meine Familie zu unterstützen.“ Doch als Teilnehmer des Programms begriff Idan, dass er eine Ausbildung brauchen würde, um eine gute Arbeitsstelle zu finden – und den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen. „Mein Leben hat sich verändert“, lächelte Idan. „Dank des Programms konnte ich meine Noten verbessern und bekam die Kraft durchzuhalten. Meine Familie ist so stolz auf mich, dass ich meinen Schulabschluss gemacht habe. Ich will jetzt meinen Armeedienst leisten.“ Das Mentoren-Programm geht auch während des Militärdienstes und ein Jahr darüber hinaus weiter, damit die benachteiligten jungen Leute die Armee beenden und den Eintritt ins Zivilleben erfolgreich schaffen können.

Frust in Hoffnung verwandeln

Orit war eine frustrierte und zornige junge Frau, als sie und ihre Klasse in das Programm aufgenommen wurden. „Ich hätte nie gedacht, dass ich die Schule schaffen würde. An die Armee habe ich keinen Gedanken verschwendet. Nur normale Kids werden dort aufgenommen und ich gehörte definitiv nicht dazu“, erinnerte sie sich. Drei Jahre lang boten ihr die Kurse zusätzliche Unterstützung beim Lernen. „In einigen Seminaren sprachen wir über unsere Frustration und wie wir mit unserem Ärger umgehen können. Ich wurde nicht nur eine gute Schülerin, sondern lernte auch mir selbst und anderen zu vertrauen“, sagte Orit. Das Programm beinhaltet gemeinsame Freizeitaktivitäten und praktische Einsätze für Bedürftige vor Ort. So sollen die jungen Leute lernen, dass ihr Leben eine Perspektive bekommen kann. „Das Programm hat definitiv mein Leben verändert“, freute sich Orit. „Ich habe die Schule beendet und werde nun zur Armee gehen, wahrscheinlich in eine Geheimdiensteinheit. Jetzt lacht keiner mehr über mich.“

Bitte helfen Sie uns, junge Israelis wie Idan und Orit durch das Mentoren-Programm weiterhin zu unterstützen. Als Verwendungszweck bitte „Touching the Horizon“ angeben, herzlichen Dank!

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