Heimkehr nach Israel in turbulenten Zeiten

Alijah aus dem Norden

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Posted on: 
3 Jul 2020
Heimkehr nach Israel in turbulenten Zeiten

Trotz geschlossener Grenzen und Reisebeschränkungen ist in der Corona-Krise eine Tür nach Israel offen geblieben: Alijah, die Einwanderung nach Israel. Juden aus den Nationen kommen weiterhin nach Israel zurück. Durch die Arbeit der ICEJ tragen Christen weltweit auch in dieser turbulenten Zeit zur Erfüllung biblischer Prophetien bei.

Foto: JAFI, Jaroslav und Viktoria freuen sich auf ihre Alijah

Alijah trotz(t) Corona

Unter den jüdischen Neueinwanderern, deren Flüge die ICEJ in der Corona-Krise sponserte, waren auch Jaroslav und Viktoria aus der Ukraine, die in Kürze ihr erstes Kind erwarten. Aufgrund ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft hätte Viktoria die Ukraine in den kommenden Monaten nur schwer verlassen können. Zudem gibt es aus der Region zurzeit keine planmäßigen Flüge. Doch israelische Behörden und unsere Alijah-Partner bei der Jewish Agency haben mit Regierungsbehörden ehemaliger Staaten der Sowjetunion vereinbart, dass wöchentliche Sonderflüge für israelische Staatsbürger sowie jüdische Neueinwanderer nach Israel stattfinden können. Diese Öffnung inmitten der Corona-Krise ist erstaunlich. Die ICEJ ist dankbar, Flüge für jüdische Familien finanzieren zu können.

Neuanfang

Als Jaroslav und Viktoria Mitte April mit einem von der ICEJ gesponserten Flug aus Kiew in Israel ankamen, gingen sie sofort zwei Wochen in Quarantäne. Nun sind sie damit beschäftigt, sich in der zentralisraelischen Stadt Ramla ihr neues Zuhause aufzubauen. Das junge Paar ist seit etwas über einem Jahr verheiratet. „Wir hatten keine Angst angesichts der sich verschärfenden Covid-19-Pandemie“, erklärte Viktoria. „Trotz der Reisebeschränkungen haben wir uns weiterhin darauf vorbereitet, nach Israel zu kommen. Die Unterstützung durch die Alijah-Koordinatoren hat uns dabei sehr geholfen. Ich habe mir so gewünscht, dass unser Kind in Israel geboren wird!“

Sehnsucht

„Seit meiner Kindheit hatte ich das Gefühl, dass der Ort, an dem ich mich befand, nicht der Platz war, an den ich gehörte“, erzählte Viktoria. „Als ich dann älter wurde, entdeckte ich meine jüdischen Wurzeln. Dadurch bestätigte sich dieses Empfinden.“ 2017 besuchte Viktoria erstmals Verwandte in Israel. „Ich spürte: Hier will ich sein, hierher gehöre ich. Eine neue Ruhe erfüllte mein Herz.“

Vorbereitungen

In Kiew fing Viktoria an, Hebräisch-Kurse sowie jüdische Kulturveranstaltungen zu besuchen. Bald darauf lernte sie Jaroslav, die Liebe ihres Lebens, kennen. Die beiden heirateten und Jaroslav unterstützte Viktorias Wunsch, gemeinsamen im jüdischen Heimatland zu leben. „Unsere Flitterwochen in Israel waren unvergesslich und haben uns motiviert, unser Bestes zu geben, um uns als Familie in Israel ein Leben aufzubauen“, erinnerte sich Jaroslav.

Zukunftspläne

„Wir werden in Israel leben, wir werden arbeiten und wollen unseren Kindern ein gutes Leben ermöglichen“, meinte Jaroslav. Während er mit seinen künstlerischen Fähigkeiten beruflich tätig werden möchte, will Viktoria Sprachen studieren. Inmitten der Pandemie hat diese junge Familie gute, hoffnungsvolle Pläne für ihr Leben in Israel. „Wir sind so glücklich, dass wir hier sind, und wir danken jedem, der uns geholfen hat, unseren Traum und unsere tiefe Herzenssehnsucht zu erfüllen!“

Bitte helfen Sie uns, jüdische Familien wie Viktoria, Jaroslav und ihr Baby nach Israel zu bringen. Der Flug inklusive drei Gepäckstücken kostet 440€ pro Person, die zweiwöchige Quarantäne-Unterbringung mit Vollpension 1.085€ pro Person. Verwendungszweck: "Alijah". Herzlichen Dank!

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